Dürre im Burgenland: Störche finden zu wenig Futter
Die anhaltende Hitze und Trockenheit setzen auch den Störchen im burgenländischen Rust zu. Das Nahrungsangebot falle aufgrund der Dürre geringer aus, bei der Storchenstation werde deshalb zugefüttert, hielt Igor Smrtnik, Obmann des Storchenvereins Rust, am Dienstag im Gespräch mit der APA fest. Die 80 geschlüpften Jungtiere seien zum Großteil bereits flügge und versorgen sich - auch mit dem Futter der Storchenstation - selbst.
Lange Trockenperioden seien für die Störche vor allem schwer, wenn noch Küken in den Nestern sitzen, die von den Eltern mit Nahrung versorgt werden müssen. Diese stehen dann vor der Herausforderung, genug für alle aufzutreiben. „Das geht an die Substanz“, betonte Smrtnik. Weil die meisten Jungtiere sich mittlerweile jedoch selbst versorgen und Futter von der Storchenstation holen können, sei das Problem weniger gravierend.
80 Küken geschlüpft
Insgesamt haben in Rust heuer 27 Storchenpaare gebrütet. 80 Küken sind geschlüpft, von denen zwei derzeit in der Storchenstation betreut werden, sich aber in einem guten Zustand befinden. Ob sich die hohen Temperaturen auch auf den Zeitpunkt der Abreise in Richtung Süden auswirken, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Normalerweise brechen die ersten Störche rund um den 20. August auf, sagte Smrtnik. Dann dauere es meist sieben bis zwölf Tage, bis auch die übrigen Tiere in mehreren Schüben folgen.
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