Grüner Klubchef Spitzmüller muss Auszeit nehmen

Wegen einer Erkrankung des Knochenmarks muss der Klubobmann zurücktreten - nach seiner Genesung will er aber wieder zurückkehren.
Grüner Klub, Juranich, Spitzmüller und Paul-Kientzl v li.

Wegen einer Erkrankung des Knochenmarks, die eine aufwendige Therapie samt Aufenthalt in einer Klinik bedingt, zieht sich der seit einem Jahr amtierende Klubchef von Burgenlands Grünen, Wolfgang Spitzmüller, ab April oder Mai komplett zurück. 

Klubchefin wird die zweite Abgeordnete der Grünen, Margit Paul-Kientzl, Spitzmüllers Mandat übernimmt Philip Juranich. Das sei aber nur eine Interimslösung, wurde am Mittwoch im Eisenstädter Landhaus betont.

Denn nach der vollständigen Genesung, die er Ende des Jahres erwartet, will Spitzmüller wieder in sein Amt zurückkehren, sagte der 56-jährige Südburgenländer. Weil er "jung und fit" sei, stünden die Chancen auf Heilung sehr gut, so der Klubchef, der ganz offen über seine Erkrankung berichtete.

Er wisse von der Erkrankung (Myelodysplastisches Syndrom) seit einer Blutspende im Jahr 2020. Jahrelang hatte er keine Beschwerden, erst im Vorjahr hätten sich seine Blutwerte verschlechtert und er komme bei sportlichen Aktivitäten schnell aus der Puste.

Weil sich die Erkrankung zu einer Leukämie auswachsen könne, müsse er sich nun aber in der Uni-Klinik Graz einer Behandlung unterziehen. Er bekomme eine Chemotherapie und neue Stammzellen und müsse sich danach isolieren.

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