Chronik Burgenland
03/27/2019

Frühe Blüte lässt Obstbauern zittern

Die Marille ist bereits in der Vollblüte, viel früher als sonst. Frostnächte könnten Ernte zerstören.

von Roland Pittner

„Die Marillenblüte ist im vollen Gange“, sagt der Obmann der Wachauer-Marille, Franz Reisinger. Das Thema Frost beschäftigt die Obstbauern, denn Spätfröste sind bis in den Mai möglich. „Wir hoffen, dass es keine sternenklaren, windstillen Frostnächte geben wird“, sagt der Obstbauer. Die Blüte beginnt normal um den 10. April. Doch schon jetzt ist ein schöner Blütenansatz bei den Marillen da. Der Winter brachte genügend Feuchte und da die Ernte im Vorjahr mäßig ausfiel, „haben die Bäume heuer viel Kraft“, ist Reisinger zuversichtlich. Auch im Burgenland stehen die Marillenbäume in Vollblüte. Doch auch hier ist die Frostgefahr vorhanden. Die betrifft nicht nur die Marillenbäume, sondern auch Pfirsich, Kirsche sowie Apfel und Birne.

Steiermark

In der Steiermark ist die Marille ebenfalls flächendeckend in der Blüte. „Bei uns gibt es auch schon die ersten Schäden wegen Frost“, weiß Obstland-Obmann Rupert Gsöls. Diese seien derzeit nur vereinzelt aufgetreten. Doch einige Landwirte hätten schon mit Gegenmaßnahmen, wie heizen und beregnen begonnen.

Die Apfelbäume sind derzeit im Grünknospenstadium; je näher es zur Blüte geht, desto gefährlicher sind Minusgrade für die Hauptobstart in der Steiermark. „Es gibt dann relativ schnell, schon bei ein bis zwei Grad Minus, optische Schäden ander Frucht“, sagt Gsöls. Bis zu den Eisheiligen Mitte Mai werden die kritischen Zeiten für die Obstbauern in ganz Österreich noch andauern.

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