FPÖ: Smolej zieht in Landtag ein, zwei Landesparteisekretäre
Nach dem Rückzug der Landtagsabgeordneten Michaela Brandlhofer und des Landesparteisekretärs Daniel Jägerbauer in der Vorwoche hat die FPÖ Burgenland die Nachfolge geregelt.
Der Jennersdorfer Rudolf Smolej folgt auf die aus dem Bezirk Neusiedl am See kommende Brandlhofer, die wegen eines Todesfalls in ihrer Familie das Mandat zurückgelegt hat.
Und die Funktion des Landesparteisekretärs teilen sich künftig zwei Mandatare: Nationalrat Michael Gmeindl aus dem Bezirk Güssing und Bundesrat Thomas Karacsony aus dem Bezirk Oberwart. Alle Entscheidungen seien im Landesparteivorstand am Mittwoch einstimmig getroffen worden, teilten FPÖ-Landesparteiobmann Alexander Petschnig und Klubobmann Christian Ries am Donnerstag im blauen Landtagsklub im Eisenstädter Landhaus mit.
Zumindest bis zum Landesparteitag im Oktober bleibt Smolej weiterhin auch Landesgeschäftsführer.
Wie der KURIER in der Vorwoche berichtete, verlässt Abgeordnete Brandlhofer, seit Herbst 2024 im Landtag, das Landesparlament per 15. März auf eigenen Wunsch. Die 60-Jährige aus dem Bezirk Neusiedl am See hat nach einem Todesfall in ihrer Familie bei den letzten Landtagssitzungen gefehlt. „Ich hätte sie gerne im Klub behalten, weil ich ihre Arbeit sehr geschätzt habe“, sagt FPÖ-Klubchef Christian Ries, ihr persönlicher Entschluss sei aber zu akzeptieren.
In der nächsten Landtagssitzung am 26. März soll Smolej angelobt werden. In der neunköpfigen blauen Riege ist Michelle Whitfield aus Rust nunmehr die einzige Frau.
Jennersdorf ist bisher als einziger Bezirk nicht im freiheitlichen Landtagsklub vertreten – obwohl der südlichste Bezirk bei der Landtagswahl im Vorjahr mit 28,1 Prozent das beste blaue Ergebnis eingefahren hat.
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