Feuerwehr: Rund um die Uhr im Einsatz

Bilanz: Die Männer und Frauen der burgenländischen Feuerwehren leisteten im Vorjahr 88.599 Stunden im Dienste der Allgemeinheit.

Sieht man sich die Einsatzbilanz der burgenländischen Feuerwehren an, dann waren diese 2011 – statistisch gesehen – rund um die Uhr im Einsatz. 88.599 Stunden stellten sich die Männer und Frauen im vergangenen Jahr in den Dienst der Allgemeinheit. 5213 Mal wurden sie zu technischen Einsätzen gerufen. 1412 Mal galt es Brände zu bekämpfen. "250 Menschen wurden im Vorjahr aus Notlagen und unmittelbarer Lebensgefahr befreit", zog Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl Bilanz. In zwei Brandfällen gab es Todesopfer zu beklagen.

Großbrand

Zu den spektakulärsten Einsätzen zählte ein Großbrand in einem Wirtschaftsgebäude in Mattersburg, bei dem 160 Mann gegen die Flammen ankämpften. In Hornstein musste ein Sattelschlepper geborgen werden, der 30.000 Liter Treibstoff geladen hatte. Da bei den Wohnungsbränden im Vorjahr (November bis März) ein Anstieg um 15 Prozent zu verzeichnen war, bildet der Themenbereich Brandschutz im Eigenheim heuer auch den Schwerpunkt im Florianiheft, das wieder an alle Haushalt geht. Feuerwehrreferent, Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl zeigte sich darüber erfreut, dass die Zahl der Mitglieder jährlich steigt. Bei den Feuerwehrfrauen wurde  mit 1022 weiblichen Mitgliedern erstmals die 1000-Marke überschritten. Insgesamt halten die 326 Orts- und Betriebsfeuerwehren aktuell bei einem Mitgliederstand von 16.593. Aus den Budgetmitteln des Landes erhält die heimische Feuerwehr heuer 4,2 Millionen Euro. 2,2 Millionen entfallen auf die Landesfeuerwehrschule bzw. das Landesfeuerwehrkommando. Elf neue Feuerwehrhäuser sollen gebaut und 28 neue Fahrzeuge angeschafft werden.

( Kurier ) Erstellt am 18.03.2012