So lustig schickten Burgenlands Feuerwehren ihre Follower in den April

Einige burgenländische Feuerwehren sorgten am 1. April mit kreativen Scherzen in den sozialen Medien für viele Lacher – von Drohne bis Speedboot.
Fünf Feuerwehrleute stehen in Uniform auf roten SUP-Boards mit Blaulicht auf einem See.

Eine Löschdrohne, fliegende Einsatzgeräte und ungewöhnliche Innovationen: Am 1. April nutzten mehrere Feuerwehren im Burgenland soziale Medien, um ihre Follower mit kreativen Beiträgen zu überraschen.

Dass solche April-Scherze heute besonders realistisch wirken, liegt auch daran, dass sie sich durch den Einsatz von KI deutlich einfacher und schneller erstellen lassen als noch vor einigen Jahren.

Löschdrohne aus dem „Eigenbau“

Die Feuerwehr Rudersdorf-Berg präsentierte eine angebliche Innovation: die Löschdrohne „Hydro-Falcon 1.0“. Ausgestattet mit „5-Liter-Hochleistungseimer“, „Super-Soaker-Technologie“ und „Micro-Blaulicht“ sollte sie Einsätze erleichtern. Auch eine Steuerung per Fernbedienung wurde hervorgehoben.

Zwei Feuerwehrleute mit einer Drohne, an der ein Wassereimer und eine Wasserpistole befestigt sind, vor einem kleinen Lagerfeuer.

Mit Eimer und „Super-Soaker“: Die Löschdrohne „Hydro-Falcon 1.0“ sorgt für Schmunzeln.

SUP-Boards mit Blaulicht

Die Feuerwehr Neusiedl am See kündigte die Erweiterung ihrer Wasserdienst-Flotte an. Neue Einsatz-SUP-Boards sollten künftig flexibel einsetzbar sein – inklusive abnehmbarem Blaulicht und kratzfestem Material für Tierrettungen. Auch Überlegungen zu einem Einzelbewerb mit den Boards wurden erwähnt.

Fünf Feuerwehrleute stehen in Uniform auf roten SUP-Boards mit Blaulicht auf einem See.

Mit Blaulicht auf dem Wasser: Die neuen SUP-Boards wurden als flexible Einsatzgeräte präsentiert.

Speedboot für die Leitha

Die Feuerwehr Wimpassing an der Leitha stellte ein „hochmodernes Speedboot“ als neuen Einsatzbegleiter vor. Damit wolle man künftig auch am Wasser „unschlagbar schnell“ sein. Der Beitrag schloss mit dem Hinweis: „April, April!“

Mehrere Feuerwehrleute mit Helmen fahren in einem roten Rettungsboot auf einem Fluss, im Hintergrund ein Feuerwehrauto und ein Banner.

Schnell unterwegs auf der Leitha: Das vorgestellte Speedboot entpuppte sich als April-Scherz - was sonst?

„Autarkes System“ für Unwettereinsätze

Die Feuerwehr Marz berichtete von einer „bahnbrechenden neuen Methode“ für Unwettereinsätze. Das System arbeite autark, könne Schadholz zerteilen und sei auch für Wasserrettungen und Taucheinsätze geeignet.

In einem Feuerwehrwagen sitzt ein Murmeltier mit Warnweste in einem Käfig.

Autark, vielseitig und ungewöhnlich: Das neue "System" für Unwettereinsätze - der Biber im Käfig - ließ Interpretationsspielraum.

Feuerwehr hebt „in die Luft“ ab

Die Feuerwehr St. Margarethen kündigte die Anschaffung eines Luftfahrzeugs an. Mehrere Mitglieder befänden sich bereits in der Flugschule in Schwechat, zudem werde eine Landebahn beim Feuerwehrhaus geprüft – inklusive Vermessungsarbeiten am Parkplatz.

Roter Feuerwehr-Hubschrauber mit der Aufschrift „FEUERWEHR ST. MARGARETHEN“ steht auf einem Flugplatz.

Ab in die Luft: Die angekündigte Anschaffung eines Hubschraubers sorgte für einige Schmunzler.

Der Tenor in den sozialen Medien war einhellig, die Follower reagierten mit Humor auf die Beiträge – auch wenn mancher Inhalt für einige wenige vielleicht erst beim zweiten Hinsehen tatsächlich als April-Scherz erkennbar war.

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