Baden-Wuerttemberg/ Redaktionshinweis: Achtung, Bild gepixelt! Der Angeklagte darf aufgrund einer richterlichen Anordnung nur unkenntlich gemacht weitergegeben werden +++ Dem wegen Mitgliedschaft in der verbotenen "Arbeiterpartei Kurdistans" (PKK) angeklagten Oezmen R. (l.) werden am Donnerstag (13.09.12) im Oberlandesgericht in Stuttgart vor Beginn des Prozesses von einem Justizbeamten die Handschellen abgenommen. Zwei hochrangige mutmassliche Mitglieder der PKK muessen sich vor dem Oberlandesgericht verantworten. Der 6. Strafsenat, der Staatsschutzsenat des Gerichtes, verhandelt die Klage der Bundesanwaltschaft. Diese stuft die PKK als "auslaendische terroristische Vereinigung" ein, die mit Waffengewalt einen staatenaehnlichen Verbund der kurdischen Siedlungsgebiete in der Tuerkei, Syrien, Iran und Irak anstrebt. Die beiden 29-jaehrigen Angeklagten sollen Spitzenfunktionaere der PKK-Jugendorganisation "Komalen Ciwan" (KC) in Mannheim und Stuttgart gewesen sein. Sie sollen in Deutschland Jugendliche fuer den Guerillakampf rekrutiert sowie Geld und Ausweispapiere fuer deren Reisen zur PKK in den Nordirak beschafft haben. (zu dapd-Text) Foto: Daniel Maurer/dapd

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Burgenland
03/14/2013

Wiener flüchtete vor Haftantritt

Pinkafeld: Zwei Polizisten bei Festnahmeversuch verletzt. Fahnung vorerst erfolglos.

Es war eine Routinemaßnahme, die gestern, Mittwoch, 14 Uhr, aus dem Ruder lief: Eine Polizeistreife versuchte einen 28-jährigen Wiener, der in einer Wohnhausanlage in Pinkafeld, Bezirk Oberwart, ansässig ist, zum Strafantritt bei der BH Oberwart vorzuführen. Dabei zeigte der Amtsbekannte ein äußerst aggressives Verhalten, attackierte die beiden Beamten und widersetzte sich so der Festnahme, vermeldete die Landespolizeidirektion Burgenland Mittwochabend. Durch die heftige Gegenwehr des 28-Jährigen wurde der Polizist am Knie, seine Kollegin am Handgelenk verletzt. Der Täter konnte in unbekannte Richtung flüchten.

Da der Mann allgemein als gewalttätig einzustufen ist und die Exekutive eine Bewaffnung nicht ausschließen konnte, wurden zur Unterstützung Polizeistreifen der näheren Umgebung sowie Einheiten der Cobra vom Stützpunkt Süd angefordert.

Zeugen

Eine erste Spur lieferten Zeugenaussagen, wonach der 28-Jährige in eine nahe gelegene Wohnhausanlage geflüchtet sei. Bis 18.30 Uhr wurde der gesamte Bereich durch die Polizei abgesichert und sukzessive durchsucht. „Wir sind davon ausgegangen, dass er sich in einer Wohnung verschanzt hat“, sagt Polizeisprecher Michael Takács. Die Durchsuchungen verliefen bislang ohne Ergebnis. Nach dem Täter werde laut Polizei im Großraum Pinkafeld gefahndet.

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