Urlaubspläne gegen die Eiseskälte

Zwei Personen entspannen im Urlaub.
Bitterkalt draußen, beste Reisezeit im Kopf: Warum Europas beliebtester Campingplatz im Burgenland liegt – und was das über Urlaub daheim sagt.
Birgit Braunrath

Birgit Braunrath

Es ist – und bleibt – bitterkalt. Zeit, sich gemütlich zusammenzusetzen und für wärmere Tage zu planen. Zum Beispiel den nächsten Urlaub im Burgenland. Ja, Urlaub im Burgenland.

Von 15. bis 18. Jänner präsentierte sich das Bundesland erfolgreich auf der Ferien-Messe Wien in Halle D. Und man kann sagen: Kaum ein Land verfügt thematisch über eine so große Bandbreite wie das Burgenland, dessen Nord-Süd-Ausdehnung 166 Kilometer beträgt und das somit völlig unterschiedliche Landschaften, vom Steppensee und Vogelparadies im Norden bis zum Drei-Weinberge-Wanderweg im Süden zu bieten hat. Dazwischen Burgen und Schlösser, Kultur und Mountainbike-Trails. Dazu von Nord bis Süd, fast durchgängig, die schönsten Radrouten.

Dass das Burgenland das sonnenreichste Bundesland Österreichs ist, erwähnen wir jetzt gar nicht mehr. Sonst klingt diese Tatsachenaufzählung fast nach einer Werbeeinschaltung.

Europas Top-Campingplatz

Dabei muss man das Burgenland nicht bewerben. Es spricht für sich. Dieser Tage wurden die Gewinner des „camping.info“-Awards 2026 bekannt gegeben.

Unter mehr als 23.000 Campingplätzen von Schweden bis Griechenland wurden die besten 110 ausgewählt. Und Platz eins ging an das Burgenland. Der beliebteste Campingplatz – ermittelt auf Basis von 120.000 Bewertungen – ist der Campingplatz Sonnenland Lutzmannsburg im Bezirk Oberpullendorf.

In dem Fall hat keine Fachjury ihr Urteil gesprochen, sondern die Camper selbst. Gäste, die hier mit Kind und Hund Urlaub machen konnten, haben sich in Lutzmannsburg extrem wohlgefühlt. Gratulation an die Schwestern Victoria, Rebecca und Ramona, die den Siegerbetrieb 2021 eröffnet und sich – und ihren Gästen – damit einen Traum erfüllt haben.

Das Schöne am 166 Kilometer langen Burgenland ist ja auch, dass man von Nord nach Süd, und umgekehrt, lang genug unterwegs ist, um auch als Burgenländer das Gefühl zu haben, dass man wirklich verreist.

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