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Chronik Burgenland
08/28/2019

Burgenland: Sechs "Road Runner" sind ihre Kennzeichen los

"Aktion scharf" gegen getunte Autos. Die Landespolizeidirektion hat in den Bezirken Oberwart und Oberpullendorf kontrolliert.

von Michael Pekovics

Am Dienstag führte die Verkehrsabteilung der Landespolizeidirektion Burgenland eine "Aktion scharf" mit Schwerpunkt auf illegal getunte und verwendete Fahrzeuge durch, sogenannte "Road Runner". In den Bezirken Oberpullendorf und Oberwart wurde von 15 bis 21 Uhr verstärkt kontrolliert - mit Erfolg.

Bei den technischen Überprüfungen fanden die Beamten an den Fahrzeugen zahlreiche illegale Umbauten wie Ausbau des Katalysators, nicht genehmigte Sport- und Luftfahrwerke oder Ausbau von Rußpartikelfiltern. Bei den Kontrollen wurden die Polizisten von Technikern des Amtes der Burgenländischen Landesregierung sowie der ASFINAG unterstützt.

Zahlreiche Anzeigen: 6 Kennzeichen abgenommen

Die Bilanz: 14 sogenannte "Road Runner" und 2 Motorräder wurden kontrolliert und insgesamt 6 Kennzeichen abgenommen. Ein kontrolliertes Mofa kam zum Beispiel auf eine Höchstgeschwindigkeit von 93 km/h. Im Zuge der Schwerpunktaktion wurden 48 Alkotests durchgeführt sowie ein Drogenlenker nach Untersuchung im Landeskrankenhaus Oberwart angezeigt.

Darüberhinaus kam es zu weiteren 77 sonstigen Anzeigen, 7 Organmandate wurden eingehoben und 191 Radaranzeigen erstattet. Der schnellste gemessene Lenker war mit 156 km/h auf der B63 bei Rechnitz unterwegs. Insgesamt wurden 17 Ersuchen um besondere Überprüfung von Kraftfahrzeugen an die Bezirkshauptmannschaft Oberwart übermittelt.

"Road Runner"-Szene vor allem in Wien aktiv