Baustellen-Besichtigung am ehemaligen Flugfeld Aspern im 22. Bezirk, wo sich mit der Seestadt Aspern Wiens größtes Stadtentwicklungsgebiet befindet. Wien, 11.02.2014

© KURIER/Franz Gruber

Chronik Burgenland
06/24/2020

Burgenland gründet Gesellschaft für Bauprojekte in Gemeinden

Projektentwicklung Burgenland GmbH soll Kommunen bei Vorhaben unterstützen. Projekte werden zu Landeskonditionen abgewickelt.

Das Land Burgenland gründet eine Gesellschaft, die die Gemeinden bei Bauprojekten unterstützen soll. Die Projektentwicklung Burgenland GmbH werde die Vorhaben der Kommunen zu Landeskonditionen abwickeln. „Damit stellen wir sicher, dass die Gemeinden genauso billig und gut bauen wie das Land selbst“, betonte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) bei einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Die Projektentwicklung Burgenland GmbH werde als Tochtergesellschaft der BELIG (Beteiligungs- und Liegenschafts GmbH) realisiert und soll „die Landeskonditionen an die Gemeinden weitergeben“, sagte Doskozil.

„Wenn eine Gemeinde ein kommunales Projekt verwirklichen will, dann war es bis dato so, dass man einem Anbieter ausgeliefert war, weil es fast keinen Markt für diese Projekte mehr gegeben hat oder gibt“, so der Landeshauptmann. Deshalb wolle man nun Abhilfe leisten.

Gemeinden können "billiger bauen"

Gemeinden könnten über die Projektentwicklungsgesellschaft „billiger bauen und haben die Sicherheit, dass die Refinanzierung auf Jahre hinaus sichergestellt ist“, betonte Doskozil. Die Gemeinden könnten zudem entscheiden, in welchem Umfang sie die Leistungen der neuen Gesellschaft in Anspruch nehmen wollen. Möglich sei etwa, den Bau mit einer öffentlichen Bauaufsicht zu begleiten, das ganze Projekt abzuwickeln oder bei der Finanzierung zu unterstützen.

Mit der Gründung der Projektentwicklungsgesellschaft werde man „wesentlich dazu beitragen, dass wir in Zusammenarbeit mit den Kommunen die kommunale Infrastruktur ausbauen können“, betonte BELIG-Geschäftsführer Gerald Goger. Außerdem biete das Land damit „mehr Service für die Gemeinden“, sagte Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner (SPÖ). Derzeit werde das Unternehmen aufgebaut. „Ab 1. Jänner 2021 sind wir handlungsfähig“, so Doskozil. Rund 30 Projekte seien bereits geplant.

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