Reisepass abgenommen: Burgenländer sitzt in China fest
Shenzhen in China.
Ein Burgenländer sitzt seit rund acht Monaten in Shenzhen in China fest. Dem Mann wurde nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei der Reisepass abgenommen. Grund hierfür sei ein strafrechtliches Delikt, weitere Details zu den Vorwürfen sind nicht bekannt, berichtete der ORF Burgenland am Freitag. Das Außenministerium ist mit dem Fall betraut.
Chinesische Polizei ermittelt
Der Burgenländer flog im Oktober 2025 für eine Geschäftsreise nach China und wurde später aufgrund eines strafrechtlichen Delikts festgenommen. Die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen laut seinen Angaben dann jedoch ein. Den Reisepass erhielt er aber nicht zurück, weil die chinesische Polizei weiter ermittelt, heißt es im ORF-Bericht.
Das österreichische Außenministerium erklärte auf APA-Anfrage, dass der Betroffene gegen Kaution freigelassen wurde und eine eigene Rechtsvertretung habe. Gemäß chinesischer Vorschriften dürfe er bis zum Abschluss des Falles Shenzhen nicht verlassen, weshalb ihm der Pass abgenommen wurde. Die Botschaft in Peking stehe mit dem Mann in Kontakt und leiste konsularische Unterstützung. Weitere Informationen gab es aus Datenschutzgründen nicht.
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