Badeunfall endet tödlich

Der Verletzte am Neusiedler See  wurde nach Wr. Neustadt geflogen (Symbolbild)
Foto: KURIER /Gruber Franz

Ein 36-jähriger Deutscher hatte versucht, den Römersee zu durchqueren und war dabei untergegangen.

Tödlich endete Samstagnachmittag ein Badeunfall am Römersee im Bezirk Mattersburg. Ein 36-jähriger Deutscher hatte versucht, den See zu durchqueren und war dabei untergegangen. Im Zuge der umfangreichen Suchaktion wurde der Mann leblos in drei Metern Tiefe gefunden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Angehörige des Deutschen bemerkten vom Ufer aus, wie dieser etwa 25 Meter entfernt plötzlich und ohne ersichtlichen Grund unterging und schlugen Alarm. Die Hilfskräfte - darunter die Feuerwehren Bad Sauerbrunn und Wiesen - formierten eine Suchkette und begannen mit dem Durchkämmen des Gewässers. Der Römersee ist etwa drei bis vier Meter tief und 44.000 m² groß.

Von der Landessicherheitszentrale (LSZ) wurden auch der Tauchdienst und ein Kriseninterventionsteam alarmiert. Aus der Luft beteiligte sich der Notarzthubschrauber Christophorus 3 mittels Wärmebildkamera an der Suche. Taucher bargen den Schwimmer schließlich. Für den 36-Jährigen gab es keine Rettung mehr: Ein Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Mitglieder des Kriseninterventionsteams kümmerten sich um die Angehörigen.

Weiterer Unfall

Auf einem Katamaran war ein 35-jähriger Mann Sonntagmittag am Neusiedler See unterwegs. Zwischen Purbach und Podersdorf sprang er ins Wasser und dürfte auf dem Seegrund aufgeschlagen haben. Dabei zog er sich schwere Verletzungen an der Wirbelsäule zu. Er konnte selbst an Bord, verspürte dort aber starke Schmerzen und Lähmungserscheinungen im Rücken. Die Feuerwehr Purbach, die Polizei Podersdorf und die Wasserrettung rückten aus. Da eine Taubergung vom Boot zu gefährlich war, ließ der Pilot von Christophorus 3 auf dem See seine Notarztcrew "angestützt" absteigen. Der 35-Jährige wurde zunächst nach Breitenbrunn gebracht und von dort mit Verdacht auf Wirbelverletzungen nach Wiener Neustadt geflogen. "Der Patient wird stationär behandelt, es geht ihm den Umständen entsprechend gut", hieß es aus dem Landesklinikum auf KURIER-Anfrage.

(KURIER) Erstellt am
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