Burgenland: 100.000 Schmuggel-Zigaretten in Gefriertruhe entdeckt
Das Zollamt Nickelsdorf von außen.
Zusammenfassung
- Am Grenzübergang Nickelsdorf wurde bei einer Kontrolle der Schmuggel von mehr als 100.000 Zigaretten in einer Gefriertruhe entdeckt.
- Ein 35-jähriger Fahrer eines Kleintransporters mit französischem Kennzeichen steht nun unter Verdacht der Abgabenhehlerei.
- Die 100.960 Zigaretten aus Moldawien wurden beschlagnahmt, die Finanzstrafbehörde übernahm die weiteren Ermittlungen.
Bei einer Kontrolle am Grenzübergang Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) ist der Schmuggel von mehr als 100.000 Zigaretten aufgeflogen. Die Ware war in einer Gefriertruhe versteckt. Gegen den 35-jährigen Lenker werde nun wegen Verdachts der Abgabenhehlerei ermittelt, teilte das Finanzamt am Donnerstag mit.
Beamte der Polizeiinspektion Nickelsdorf kontrollierten den Kleintransporter mit französischem Kennzeichen. Dabei fiel ihnen die Gefriertruhe im Laderaum auf. Der Fahrer gab an, in dieser 4.000 Packungen Zigaretten zu transportieren.
Wie sich herausstellte, waren darin insgesamt 100.960 Stück Zigaretten unterschiedlicher Marken aus Moldawien.
Finanzminister: „Null Toleranz“
Die Rauchware wurde beschlagnahmt und amtlich verwahrt. Die Finanzstrafbehörde übernahm die weiteren Ermittlungen. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) erklärte in der Aussendung: „Im Interesse aller ehrlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler gilt: Null Toleranz für Steuer- und Abgabenbetrug. Zigarettenschmuggel schadet dem Staat und birgt hohes Risiko für Konsumentinnen und Konsumenten.“
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