2013

Niedermeyer geht in Konkurs

12/14/2013, 10:46 AM

APRIL: Bombenterror in Boston Konkurs bei Niedermeyer Maggie Thatchers Tod Krönung in den Niederlanden1100 Tote beim Einsturz einer Textilfabrik Red Bull-Erpresser gefasst.

Am 15. April, dem "Patriot's Day", gehen beim jährlichen Boston-Marathon zwei Bomben hoch. Die Gebrüder Tsarnaev brauchen dreizehn Sekunden und zwei mit Nägeln gefüllte Druckkochtöpfe, um 3 Menschen zu töten und mehr als 260 zu verletzen.

Drei Tage später, während der fieberhaften Suche nach den Urhebern, gibt es die nächste Schrecksekunde: Am Campus des MIT kommt es zum Schusswechsel, ein Polizist wird getötet. Die Tsarnaevs entführen einen Wagen und fahren ins nahe Watertown. Dort verletzen die beiden jungen Männer einen weiteren Polizisten schwer. Auch der ältere der beiden Brüder, der 26-jährige Tamerlan, stirbt - und zwar durch die Hand seines Bruders: Dschochar überfährt Tamerlan, bevor er festgenommen werden kann. Der Jüngere hingegen kann verletzt fliehen. Schließlich ist offiziell, dass die Schützen von Watertown auch die Terroristen von Boston sind.

Nachdem Tausende Hinweise und Handy-Fotos beim FBI einlangten, waren die beiden Auswanderer aus der russischen Konfliktregion Dagestan identifiziert. Doch erst einen Tag später kann der erst 19-Jährige verhaftet werden. Er hat sich in einem Boot in einem Vorgarten schwer verletzt verschanzt. Nach langem Zureden gibt er endlich auf.

Dschochar wird ins Krankenhaus gebracht, bei der Befragung gibt er seinen älteren Bruder als treibende Kraft hinter den Anschlägen und ein islamistisches Motiv an. Die beiden Tsarnaevs kamen 2002 in die USA. Dschochar hatte die Staatsbürgerschaft und studierte Meeresbiologie. Doch Tamerlan, verheirateter Familienvater, kam innerlich nie in den USA an. Er wandte sich dem radikalen Islam zu – ein Umstand, der den russischen Geheimdienst zur Vorsicht mahnen ließ. Doch die US-Behörden konnten ihm nichts nachweisen – bis zum Tag der Patrioten.

Die Wiener Elektro-Kette Niedermeyer ist pleite, es wird ein gerichtliches Insolvenzverfahren eröffnet. Das Unternehmen hat knapp 29 Millionen Euro Schulden, Sanierung und Suche nach einem Investor scheitern. Bis zum Sommer werden nach und nach alle 98 Filialen geschlossen, insgesamt 580 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs.

Die Eiserne Lady ist tot

Am 8. April stirbt Margaret Thatcher, Großbritanniens erste Premierministerin, im Alter von 87 Jahren. Sie rang seinerzeit die Gewerkschaften nieder und reduzierte die Rolle des Staates.

Es lebe Willem-Alexander

Am 30. April 2013 leistet Willem-Alexander seinen Eid als neuer König der Niederlande. In einer Zeremonie in der Neuen Kirche von Amsterdam schwört er, die Verfassung des Königreichs zu wahren und sein Amt gewissenhaft auszuüben. Zudem gelobt er, die Unabhängigkeit der Niederlande zu verteidigen und das Gemeinwohl zu fördern.

An der sogenannten Huldigungszeremonie in der Nieuwe Kerk nehmen neben den maßgeblichen Politikern des Landes auch Vertreter von Königshäusern aus aller Welt teil. Insgesamt sind mehr als 2000 Gäste geladen.

Fabrikseinsturz in Bangladesh

Am 24. April stürzt das Fabrikgebäude Rana Plaza nahe Dhaka in Bangladesh ein. Mehr als 1100 Menschen kommen bei dem Unglück ums Leben. Eine Debatte über die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung der Billigware ist die Folge. Auch europäische Firmen lassen in den Fabriken des Armenhauses Ostasiens produzieren.

Red Bull-Erpresser wird gefasst

Am 10. April hält er das erpresste Geld bereits in Händen. Die Augen leuchten, als er die schwarze Sporttasche mit den Geldbündeln aus einem Abfallcontainer an der Bahntrasse in Mödling (NÖ) fischt. Doch die Freude über den genialen Coup währt nur Sekunden. Dann überwältigen Elitepolizisten der „Cobra“ den 47-jährigen mutmaßlichen Erpresser des Getränke-Multis „ Red Bull“. Einer der spektakulärsten Kriminalfälle der vergangenen Jahre geht damit zu Ende. Im August wird der Erpresser nicht rechtskräftig zu drei Jahren Haft, davon zwei auf Bewährung, verurteilt. Außerdem muss sich der Verurteilte einer Alkohol-Therapie unterziehen.

Vielleicht wäre es besser gewesen, ich hätte nicht so viele Prinzipien gehabt.

  • Monika Rathgeber, Protagonistin des Salzburger Finanzskandals

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