Millionenpleite der Betreiberin des Johann Strauss Museums
Symbolfoto
"Das Johann Strauss Museum bleibt aufgrund umfangreicher Umbauarbeiten vorübergehend geschlossen. Während dieser Zeit wird auch unsere Website überarbeitet. Wir freuen uns darauf, Sie nach Abschluss der Arbeiten wieder begrüßen zu dürfen und danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis", heißt es auf der Homepage. "Aktuelle Informationen zur Wiedereröffnung veröffentlichen wir hier, sobald ein Termin feststeht. Vielen Dank für Ihr Verständnis!"
Die Rede ist von der Ostrich Eventagentur GmbH mit Sitz in Wien. Sie hat laut Creditreform am Handelsgericht Wien einen Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens gestellt.
"Das Unternehmen betreibt in 1010 Wien, Friedrichstraße 7 das Johann Strauss Museum. Das Museum wurde im Hinblick auf das 200. Jubiläum des Geburtstags von Johann Strauss im Jahr 2025 eingerichtet. Die Eröffnung erfolgte im November 2024", so Creditreform.
Der Hintergrund
"Ein von der Wien Holding erwogener Einstieg in die Gesellschaft erfolgte nicht. Das Museum erhielt keine öffentliche Förderung. Der Standort des Museums befindet sich in der ehemaligen Zentrale des Österreichischen Verkehrsbüros. Dem Unternehmen entstanden aus dem Zustand des Gebäudes nicht vorhersehbare Probleme bei der Errichtung und Führung des Museums", heißt es weiters.
Die Schulden
Die Verbindlichkeiten werden mit 2,7 Millionen Euro beziffert.
Die Zukunft
Völlig unklar ist es, wie es weitergeht. Dem KURIER liegen keine Informationen über eine etwaige Fortführung oder Sanierung vor.
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