Leonardo DiCaprio mag es wild

Der Star will der illegalen Elefanten-Wilderei ein Ende setzen. Plus: Welche Stars noch für den Tierschutz kämpfen.

Dass Hollywood-Star Leonardo DiCaprio sich für den Umweltschutz einsetzt, wissen wir spätestens seit er mit einem Elektroauto durch Manhatten kurvt. Jetzt macht er sich aber auch für Dickhäuter und deren Freunde stark. Der "Django Unchained"-Darsteller und WWF-Vorstand in den USA setzt sich gegen den starken Anstieg der illegalen Elefanten-Wilderei und den illegalen Artenhandel ein. Dabei unterstützt er die internationale Petition, die der WWF für ein Verbot des Elfenbeinhandels in Thailand gestartet hat. Bis zur internationalen Artenschutzkonferenz, die Anfang März in Bangkok stattfindet, soll eine Liste mit hunderttausenden von Unterschriften an die thailändische Premierministerin übergeben werden. (Hier können Sie unterschrieben.) Thailand ist ein Schlupfloch des internationalen Handels, durch das jährlich tonnenweise afrikanisches Blut-Elfenbein auf den asiatischen Markt kommt. "Heutzutage ist der illegale Artenhandel die größte Bedrohung für Tiere wie Tiger, Nashörner und Elefanten", sagte Leonardo DiCaprio. "Ganze Population dieser Tiere drohen ausgerottet zu werden, wenn wir jetzt nicht sofort die Notbremse ziehen und diesen illegalen Handel stoppen." Unterstützung bekommt DiCaprio von George Clooneys Freundin Stacy Keibler und ... ... "Vampire Diaries"-Darsteller Ian Somerhalder. Der Serien-Star setzt sich seit Jahren immer wieder für den Tierschutz ein und gründete mit der "Ian Somerhalder Foundation" selbst eine Organisation, die sich vor allem mit Tierschutz, aber auch mit anderen Projekten, befasst. Klar war für den heute 34-jährigen Schauspieler auch immer schon, niemals eine Frau ohne ein Herz für Tiere an seiner Seite haben zu können - er ist seit 2010 mit seiner Kollegin Nina Dobrev liiert. Ebenfalls unterschrieben hat bereits Schauspielerin Alyssa Milano. Die 40-Jährige ist eine der bekanntesten Vegetarierinnen aus Hollywood und unterstützte bereits die Organisation PETA. Ebenfalls für die Tierschutzorganisation PETA posierte die Deutsche Jennifer Weist. Die Frontfrau der Band "Jennifer Rostock" fällt nicht nur durch ihre roten Haare auf, sondern vor allem durch die vielen Tattoos. Daher steht ... ... auch auf der Anti-Pelz-Kampagne "Ink not Mink" (Tinte, nicht Nerz). Für die Jugendkampagne peta2 entblätterte sich die Wahlberlinerin und meinte: "Pelze tragen geht überhaupt nicht klar. Jeder weiß, dass auch für Pelzbesätze oder Pelzaccessoires Tiere qualvoll sterben. Ich bin tätowiert – mir ist es selbst überlassen, was ich mit meiner Haut anfange. Die Tiere, die für die Pelzindustrie leiden, haben keine Wahl. Mode soll Spaß machen und das geht nur ohne Blutvergießen. Wir können Pelz hier nicht gebrauchen!" Auch Oscar-Preisträgerin Penelope Cruz setzt sich aktiv für die Tierschutzorganisation ein. Peter Höffken von PETA Deutschland hofft, dass durch ihr Mitwirken an der Kampagne "Zeig Pelz die kalte Schulter" vielen  Fans eine deutliche Botschaft gegeben wird: "Wer so gut aussehen will wie sie, verbannt Pelz aus seinem Kleiderschrank, ein für alle Mal". Cruz, eine bekennende Tierliebhaberin, trennt sich oft nicht einmal bei Interviews von ihren geliebten Vierbeinern. Auch bei der Kollektion, die die Schauspielerin gemeinsam mit ihrer Schwester Monica für Mango designte, war kein Stück Pelz zu finden.Die Spanierin gesellte sich zu einer wachsenden Liste an Prominenten, die sich für die Anti-Pelz-Kampagne von PETA einsetzen. So entblößte auch Eva Mendes ihren Luxuskörper, um auf das Leiden der Tiere aufmerksam zu machen. Vor ihr hatte sich George Clooneys Ex-Freundin Elisabetta Canalis für PETA ablichten lassen. Ihr Motto: "Lieber nackt als im Pelz." Sie nahm an der seit Jahren stattfindenden Kampagne "Pelz? Da gehe ich lieber nackt" teil. Neben Mendes setzen sich auch ... ... Khloe Kardashian und ... ... Schauspielerin Olivia Munn dafür ein. Und bewiesen, dass nackte Haut viel schöner ist als Pelz. Daher posierte die Schauspielerin gleich mit einem süßen Häschen, damit das auch jeder so sieht. Dominique Regatschnig ist derzeit das einzige Playboy-Model aus Österreich und fühlte sich deshalb geehrt, als PETA sie bat, für die Valentinstags-Kampagne ihre Hüllen fallen zu lassen: "Ich bin ein absoluter Tierfreak, bin mit Haustieren aufgewachsen." Der einzige Pelz, den sie trägt, befindet sich am Ende der Hundeleine und hört auf den Namen Coco. Fratze statt Tatze: Ex-Pussycat-Doll-Sängerin Kimberly Wyatt setzte sich mal in der PETA-Kampagne gegen Tierversuche in der Kosmetik ein und schockierte mit Fratzen-Foto. "Natürlich ist der Anblick schwer zu ertragen. Aber ich denke, es repräsentiert perfekt die Tiere, an denen tatsächlich Kosmetikversuche durchgeführt werden," so die Sängerin über ihre Motivation zum Protest. Rechtzeitig zur letztjährigen London Fashion Week ließ das britische Model Kelly Brook die Hüllen fallen - allerdings für den guten Zweck. Vor der Kamera von Sänger Bryan Adams posierte die 31-Jährige im aufgemalten Schlangenkostüm für PETA: "In welcher Haut stecken Sie? Tiere gehören in die Wildnis und nicht in Ihren Kleiderschrank", so die Botschaft. "Ich bekomme eine richtige Gänsehaut, wenn ich daran denke, auf was für eine grausame Art und Weise Schlangen, Eidechsen, Krokodile und andere exotische Geschöpfe gezüchtet und dann umgebracht werden, um aus ihnen Stiefel, Taschen und Gürtel herzustellen", erzählte das Ex-Playmate. "Unsere Botschaft sollte lauten, Designer zu unterstützen, die kreativ und nicht zerstörerisch sind. Zudem sollten wir uns doch lieber mit Reptilien-Imitaten in punkto Kleidung zufrieden geben und uns an der Schönheit der Tiere ergötzen statt sie alle zu töten", fügte die 31-jährige noch hinzu. Gegen Pelz ist auch Tamara Ecclestone. Die Formel 1-Erbin ist viel, TV-Moderatorin, Lifestyle-Reporterin, Eigentümerin einer Fernsehproduktionsfirma – und Tierschützerin. So setzt sie sich unter anderem gegen Mode aus Pelz ein und ließ sich dazu für PETA mit einer klug platzierten karierten Flagge ablichten. Die Botschaft: "Sieger sind pelz-frei – so gewinnen alle". In der jüngsten Kampagne ist die Tochter von Formel 1-Mogul Bernie Ecclestone, mit kaum mehr als ein paar Engelsflügeln bekleidet, gemeinsam mit ihrem geliebten Hund Buster auf der Anzeige der PETA UK zu sehen. "Sei ein Engel für Tiere! Sie verdienen Respekt, Geduld und Verständnis", sagt Tamara. Das Motiv wurde von Star-Fotograf Dan Kennedy für PETA UK kostenlos in Szene gesetzt. Zusätzlich zum neuen Motiv engagiert sich Tamara für PETA USA in einem Projekt für Hunde in armen Gemeinden. Dank ihrer finanziellen Unterstützung konnte PETA USA vielen Hunden mit einer tierärztlichen Behandlung, Hundehütten und Adoptivfamilien helfen. "Alle Hunde haben es verdient, geliebt zu werden", sagte Tamara im PETA-Interview. "Ich ermutige alle Menschen, ihr Möglichstes zu geben, um Tieren in Not zu helfen. Wenn Sie die nötigen Mittel, Zeit und Geduld haben: Öffnen Sie Ihr Herz und nehmen Sie ein Tier aus dem Tierheim auf!" In den vergangenen Jahren hat die 27-Jährige die Tierschutzorganisation auch im Kampf gegen Stopfleber unterstützt. Schauspielerin Pamela Anderson legte sich für Tiere - genauer das Wohl der Robben - sogar mit der größten Volksrepublik der Welt an. Die bekannte Tierschützerin kritisierte China wegen seiner Robbenfleischimporte. Der Ex-"Baywatch"-Star schrieb einen Brief an den chinesischen Agrarminister Xu Shaoshi. Laut PETA kritisierte die 44-Jährige darin, dass China Robbenfleisch und -öl aus Kanada importiere. "Lassen Sie nicht zu, dass China der Abfallkübel für Robbenfleisch und Ölprodukte wird, die selbst die Kanadier nicht wollen", schrieb Anderson. Sie lud Xu in ihr Heimatland ein, "um sich die Grausamkeit des jährlichen Robbenschlachtens anzusehen". Tierschützer kritisieren schon lange die Robben-Jagd als grausame Tierquälerei. Weltweit werden im Jahr rund 900.000 Robben getötet, unter anderem in Kanada. In die Europäische Union dürfen Robbenprodukte wegen eines Embargos nicht eingeführt werden. China dagegen hat es Kanada in einem Anfang des Jahres geschlossenen Abkommen erlaubt. Im Bild: Anderson mit PETA-Präsidentin Ingrid Newkirk Nicht nur Busen und Bikini: Anderson setzt sich bereits seit den 90er Jahren für die Rechte von Tieren und in weiterer Folge für die Tierschutzorganisation PETA ein. Hin-, nicht wegschauen! Mit ihrem Engagement hofft das ehemalige Playmate die Öffentlichkeit auf Grausamkeiten, die an Tieren verbrochen werden, aufmerksam zu machen.
(KURIER / cs,lyk) Erstellt am
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