Salzburg will vorlegen, Sturm kann aufholen

FUSSBALL: TIPICO-BUNDESLIGA / SK STURM GRAZ - RZ P
Foto: APA/ERWIN SCHERIAU Pack mas wieder: Im Pack-Derby fordert der WAC (rechts: Rnic) Sturm Graz (Dobras).

Der Meister gastiert in Ried, auf die Grazer wartet das Pack-Derby.

Da auch die anderen acht Klubs beschäftigt werden müssen, ist das Wiener Derby am Sonntag nicht das einzige Liga-Match an diesem Wochenende. Bereits am Samstag stehen die anderen Partien auf dem Programm, die zum Teil auch recht interessant sind. Die Brennpunkte des Spieltages:

Schauplatz Ried

Die Salzburger starteten auf den ersten Blick programmgemäß ins Frühjahr, gewannen bei der Admira 2:1 und im Cup bei Sturm 1:0. Auf den zweiten Blick fiel jedoch auf, dass die spielerische Glanztaten unter dem neuen Coach Óscar García noch überschaubar waren. "Ich brauche sicher ein halbes bis ganzes Jahr, bevor meine Spieler genau so spielen, wie ich es will", verkündet der Spanier. Stefan Lainer, zuletzt Siegestorschütze in Graz, kennt die Rieder als Ex-Rieder natürlich gut: "Eine klare Sache wird es auf keinen Fall."

Schauplatz Klagenfurt

Auch in Kärnten gibt es ein Derby, das Pack-Derby. Der WAC weicht für das Match gegen Sturm aufgrund der schlechten Platzverhältnisse ins Wörthersee-Stadion aus. Die Kärntner brauchen Punkte gegen den Abstieg (Trainer Heimo Pfeifenberger: "Wir müssen eine Aufholjagd starten"), die Gäste wollen den Kontakt zum Spitzentrio nicht verlieren. Sturm-Trainer Franco Foda erwartet ein "intensives Spiel" und war trotz Cup-Out gegen Salzburg zufrieden. "Ich habe da gefühlt, dass in naher Zukunft ein Team heranwachsen kann." Donis Avdijaj steigt demnächst wieder ins Mannschaftstraining ein.

Schauplatz Grödig

Selbstvertrauen bei der Admira nach dem Cup-Erfolg bei Rapid? "Ja, aber übermäßig breit ist die Brust nicht", philosophiert Trainer Oliver Lederer, der vor den Gegnern warnt. "Grödig will uns sicher mit einem Sieg ins Boot Richtung Abstiegskampf holen." Trainer Peter Schöttel war beim 0:1 seiner Salzburger gegen die Austria nicht unzufrieden, lässt aber mit einer Fußballweisheit aufhorchen: "Wir müssen endlich wieder treffen, ohne Tore gewinnt man nun einmal nicht."

Schauplatz Altach

Bei den Gästen aus Mattersburg machten sich nach dem glücklichen 3:3 gegen Ried und dem Cup-Aus gegen St. Pölten Misstöne breit. Vor allem die Defensive ist derzeit die Achillesferse der Burgenländer. "Wir dürfen uns nicht wieder ein schnelles Gegentor einfangen", warnt Trainer Ivica Vastic. Die Altacher sind zu Hause aber nicht die große Macht – nur Platz neun in der Heim-Statistik der Liga.

(kurier) Erstellt am
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