Vier Jahre „Wien will’s wissen“: Wie Forschung sichtbar wird

Wissenschaft im Medienhaus KURIER. Wie es zu der Initiative "Wien will's wissen" kam und was sie alles beinhaltet.
Vier Gesprächsrunden mit jeweils mehreren Personen sitzen in einem modernen Studio mit der Aufschrift „Spontan gefragt“.

Als das Komitee im Jahr 2022 verkündete, wer den Nobelpreis für Physik gewinnt, schlug es ein wie eine Bombe. Denn einer der drei Forscher kam aus Wien: Der Quantenphysiker Anton Zeilinger wurde mit Alain Aspect sowie John F. Clauser mit dem  größten Wissenschaftspreis der Welt  geehrt. Seither hat sich in der Stadt viel getan: Wien konnte sich immer stärker als europäische Forschungs- und Innovationsmetropole etablieren – und in der Wissenschaftscommunity  deutlich an Qualität, Profil und Sichtbarkeit zulegen. Doch wie heißt es so schön: „Der Prophet gilt nichts in seinem Vaterlande“. Vielen Österreicher*innen ist gar nicht bekannt, was hierzulande erforscht und entdeckt  wird. 

Das sollte sich ändern, so der Gedanke von Prof. Markus Hengstschläger, Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik  an der Medizinischen Universität Wien, und Dr. Michael Stampfer, Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF). Und so wurden sie mit ihrer Idee beim KURIER vorstellig.

Weitreichender Wissenstransfer 

Im Medienhaus stießen Hengstschläger und Stampfer auf offene Ohren, denn Wissenschaft und Forschung nahm beim KURIER stets einen hohen Stellenwert ein. Und so kam es vor  vier Jahren zur KURIER Initiative „Wien will’s wissen“, die auf allen Kanälen des Medienhauses präsent ist, und mittlerweile  auf zehn Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung angestiegen ist. 

Ein wichtiger Teil der Kooperation ist der Wissenschaftstalk „Spontan gefragt“, der von Markus Hengstschläger moderiert wird (siehe Interview unten). In der Sendung, die zehn  Mal im Jahr aufgezeichnet wird, werden  aktuelle und relevante gesellschaftliche Fragen wissenschaftlich fundiert  erörtert. Dabei lädt Markus Hengstschläger Forscher*innen  und  prominente  Laien ein, die das Thema gemeinsam diskutieren – auch auf den ersten Blick sperrige Forschungsthemen werden so lebendig. 

Ein Mann mit Brille und Anzug steht vor einer weißen Wand.

Prof. Markus Hengstschläger, Moderator von „Spontan gefragt“.

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„Wissenschaftsskepsis können wir uns  angesichts der globalen Krisen nicht leisten. Daher hat das KURIER Medienhaus vor vier Jahren eine langfristige, multimediale Initiative mit zehn Partnern aus Wissenschaft und Forschung ins Leben gerufen. Im  Rahmen dieser werden aktuelle und relevante Themen fundiert erörtert. Damit trägt der KURIER bei, die gesellschaftliche Bedeutung von Wissenschaft nachhaltig zu stärken.“

von Richard Grasl, Geschäftsführer KURIER

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„Es ist dem KURIER  und auch mir persönlich ein großes Anliegen, den großartigen Leistungen der Forscher  eine Bühne zu bieten. Hier findet Zukunft statt, das müsste die gesamte Gesellschaft noch viel mehr schätzen.“

von Martina Salomon, Herausgeberin KURIER

Kurier Chefredakteure

„Wir analysieren  regelmäßig unsere publizistischen Auftritte, gleichgültig, ob sie online oder in der Printausgabe stattfinden. Von da her wissen wir, dass  das Thema Wissenschaft auf sehr, sehr großes  Interesse stößt.  Es macht somit  wirklich Sinn, der Wissenschaftsskepsis mit Inhalten zu begegnen.“

von Martin Gebhart, Chefredakteur KURIER

Ein Mann mit Brille, Anzug und Krawatte vor einem dunklen Hintergrund.

„Manchmal sind es unerwartete Ideen – in dem Fall von Markus Hengstschläger,  geäußert während einer WWTF-Kuratoriumssitzung –, die sich rückblickend als die besten erweisen.  Die KURIER-Initiative  zeigt, was daraus entstehen kann:  10 TV-Sendungen pro Jahr,  eine vierteljährliche Printbeilage, unzählige Spezial-Formate, ein starkes akademisches Partnernetzwerk. Ein Paradebeispiel für Wissenschaftskommunikation mit echter Breitenwirkung. Schön, dass uns das gemeinsam gelungen ist.“

von Michael Stampfer, Geschäftsführer WWTF

Eine Frau mit Brille arbeitet an einem Computer mit Diagrammen.

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