Lange Nacht der Forschung: Mitmachem und Wissenschaft hautnah erleben
Lange Nacht der Forschung. Österreichs größtes Event zu Wissenschaft, Forschung und Innovation findet heuer am 24. April statt. Hier einige der Highlights in Wien – das ganze Programm finden Sie unter: langenachtderforschung.at
Was gibt es in unseren Bächen und Flüssen zu erforschen?
BOKU-Standort Wasserbaulabor: Im Public Lab wird Wasser lebendig: Am Stream Table können Besucher*innen selbst den Fluss steuern, Strömungen ausprobieren und kleine Fische beobachten. Ein spannender Einblick in die Forschungswelt des Wasserbaulabors.
Welche Geheimnisse haben unsere Lebensmittel?
BOKU-Standort Muthgasse: Wie entsteht Sauerteig? Warum wird Milch haltbar? Und woher kommen die Löcher im Käse? Im Lebensmitteltechnikum und Sensoriklabor warten spannende Experimente, kleine Kostproben und die Möglichkeiten für Besucherinnen selbst zu Hobby-Forscherinnen zu werden – beispielsweise durch die
Bestimmung von Bakterien oder die Aufspürung von neuen Antibiotikaproduzenten.
Alt und verstaubt? No way! Was „können“ historische Sammlungen?
BOKU-Standort Türkenschanze: Sammlungen begeistern Menschen jeden Alters – von Stickern über Steine bis zu Schneckenhäusern. Aber wie sahen Sammlungen früher aus? Anhand von zwei historischen BOKU-Sammlungen entdecken Besucher*innen vergangene Schätze, können alte Schriften übersetzen und moderne Analysemethoden kennenlernen.
Sollte Landschaftsplanung ein Spiel sein?
BOKU-Standort Türkenschanze: Bei dieser Station lautet die Antwort Ja! Hier werden komplexe Zusammenhänge durch spielbasierte Ansätze wie 3D-Game-Design und Virtual Reality verständlich gemacht – vom Ausbau erneuerbarer Energien bis zur Renaturierung.
Wozu ist meine Kacke gut?
BOKU-Tulln: Wir gehen täglich auf die Toilette – doch was passiert danach? An dieser Station wird gezeigt, wie Nährstoffe in den Kreislauf zurückkommen. Trocken- und Komposttoiletten werden vorgestellt, und beim Mitmachen wird klar: „Hinterlassenschaften“ können richtig nützlich sein!
Wie wichtig sind Bodenlebewesen für einen fruchtbaren Boden?
BOKU bei der „Forschung im Zentrum“ am Maria-Theresien-Platz: Entdecken, bestimmen und experimentieren Sie selbst und erfahren Sie, wie diese kleinen Bodenkünstler unseren Boden fruchtbar und stabil machen.
Wenn der Wasserhahn versiegt – wie sichere ich die Trinkwasserqualität unter Katastrophenbedingungen?
BOKU-Tulln: Erleben Sie, wie Forscher*innen Trinkwasser auch nach Katastrophen oder in Krisengebieten sicherstellen. Mobile Aufbereitungsanlagen werden geprüft und Probleme sofort entdeckt.
Die Stör-Arten der Donau
BOKU-Standort LIFE-Boat4Sturgeon: Bei Führungen durch die schwimmende Aufzuchtstation LIFE-Boat4Sturgeon die bedrohten Störe der Donau entdecken.
Mehr unter boku.ac.at
„Warum ist künstliche Intelligenz so schlau und unfähig zugleich?“
Festsaal, Hauptgebäude, 1. Stock
Sollte man einen Chatbot fragen, wenn man keinen Arzttermin bekommt? Und warum hat Blödsinn im Internet so leichtes Spiel, während gute Informationen kämpfen müssen? Science Buster Martin Moder führt durch einen amüsanten Wissenschaftsparcours im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und beantwortet ungeniert die Fragen, auf die es keine klaren Antworten gibt.
„Was ist da draußen? Mein Weg ins All“
Festsaal, Hauptgebäude, 1. Stock
Das Unbekannte hat sie immer schon fasziniert, allem voran das Weltall. Daraus entstand der Wunsch, es als Astrophysikerin von der Erde aus zu erforschen - und als Astronautin dorthin zu fliegen. Astrophysikerin Suzanna Randall berichtet von ihrem Weg ins All, mit all den damit verbundenen Abenteuern und Herausforderungen.
„Wie sprechen Tiere miteinander?“
Festsaal, Hauptgebäude, 1. Stock
Die Zoologin Angela Stöger ist Expertin für die Kommunikation von Säugetieren. Wie sprechen„ Elefanten, Löwen oder Bären miteinander? Das erzählt sie in einer Live-Aufnahme des Wissens-Podcast „Erklär mir die Welt“ von Andreas Sator.
Was ist dein(e) Q?
Clubraum, Hauptgebäude, Erdgeschoß
Entdecken Sie das „Q. Dein Raum für Wissenschaft“. Ein Ort, der Fragen ernst nimmt: aktuelle Forschung trifft auf Alltag – interaktiv, inspirierend, vielseitig. Lernen Sie das Projekt kennen und erfahren Sie, was die Forscher*innen antreibt. Die Türen öffnen 2027 – der Dialog startet jetzt. Werden Sie Teil der Community und gestalten Sie das Q mit!
Warum können Teilchen scheinbar an zwei Orten gleichzeitig sein?
Clubraum, Hauptgebäude, Erdgeschoß
Das Institut für Quanten Optik und Quanten Information (IQOQI) der ÖAW zeigt anschauliche Experimente und erklärt wie sich die Bausteine der Natur verhalten. Lernen Sie das Doppelspalt- sowie das Bell-Experiment kennen und treten Sie im Münzenspiel gegen die Quantenphysik an.
Wie funktionierte eine mittelalterliche Schreibstube?
Aula, Hauptgebäude, Erdgeschoß
Forscherinnen des Instituts für Mittelalterforschung widmen sich mittelalterlichen Schriftzeugnissen verschiedenster Art. Sie suchen Helferinnen, die beim Schreiben, Falten und Besiegeln von Briefen und Urkunden und auch beim Malen von Wappen unterstützen.
Mathematik: Und wofür braucht man das?
Sitzungssaal, Hauptgebäude, 1.Stock
Große Teleskope, Ultraschallgeräte oder Computertomografen: All das würde ohne höhere Mathematik nicht funktionieren. Die Forscher*innen vom RICAM – Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics der ÖAW zeigen nützliche Seiten der Mathematik.
Mehr unter oeaw.ac.at/lange-nacht-der-forschung-2026
Wie gut kennst du dich mit Geld aus?
TC.0.58 TC Hall, TC-Gebäude
Workshop vom Kompetenzzentrum für Finanzbildung: In der „Millionenshow“ können Kinder ihr Finanzwissen spielerisch auf die Probe stellen – mit kniffligen Fragen rund um Kaufen, Sparen und Taschengeld. Auf die Gewinner*innen warten tolle Preise. Die Millionenshow findet in zwei Etappen statt: Von 17.30–18 Uhr für Kinder von 8–14 Jahren und von 18.30–19 Uhr für Kinder von 14–18 Jahren.
Anmeldung unter: wu.at/lnf26
WU Wien Campusführungen
Treffpunkt : TC-Gebäude (Teaching Center)
Mit dem Campus WU ist ein neuer Stadtteil gleichsam auf dem Reißbrett entstanden. Bei seiner Eröffnung im Jahr 2013 war er eine Sensation in Wien, inzwischen ist er Anziehungspunkt für internationale Studierende, Attraktion für Architekturinteressierte und Ausgangspunkt für ein ganzes Stadtentwicklungsgebiet. Es
finden zwei Campusführungen für maximal 25 Teilnehmer*innen statt: von 17–18.30 Uhr und von 19–20.30 Uhr.
Anmeldung unter: wu.at/lnf26
Gier, Angst, Panik: Fehler beim Investieren vermeiden
Audimax
Der Einstieg in die Geldanlage fälltvielen Menschen schwer. Gibt es einen perfekten Zeitpunkt zum Investieren oder zum Verkaufen? In welche Wertpapiere sollte man einstiegen? Ist es besser breit zu investieren oder in bestimmte Aktien? Und wie verhält man sich in Zeiten von Krisen? Prof. Manfred Frühwirth vom WU Institute for Finance, Banking and Insurance zeigt in seinem Vortrag auf, worüber Anleger*innen besonders oft stolpern – und wie man wichtige typische Fehler mit ein paar einfachen Grundregeln vermeidet.
Crashkurs Investieren: Was jede*r über Geld wissen sollte
Audimax
Was bedeutet Inflation konkret für meinen Alltag? Wie funktionieren Kredite? Und ist Investieren nur etwas für Reiche? Im Live-Podcast „Erklär mir die Welt“ spricht Journalist und Podcaster Andreas Sator mit Professorin Bettina Fuhrmann vom WU Institut für Wirtschaftspädagogik darüber, wie man richtig spart und investiert und warum es wichtig ist, über Geld zu reden – insbesondere mit Blick auf den Gender-Gap beim Finanzwissen.
Forschungsstationen
Foyer TC
Von 17–19.30 Uhr präsentieren WU Forschende ihre Arbeit und laden zum Mitmachen ein. Die Themen reichen von Konsumpsychologie über die Sprache der Finanzkommunikation bis zu nachhaltiger Mobilität und globalen Lebensmittelpreisen. Entdecken Sie Neues und kommen Sie mit den Forscher*innen ins Gespräch.
Ausstellung Gender Pay Gap
WU Outdoor Gallery
Die ungarische Künstlerin Naomi Devil zeigt Werke zum Thema „Gender Pay Gap“. Ihre Gemälde reflektieren ungleiche Chancen und Einkommen zwischen Frauen und Männern sowie den Marktwert von Künstlerinnen in der Kunstgeschichte.
Robert Stachel und Peter Hörmanseder alias MASCHEK forschen bei der Langen Nacht der Forschung nach
Interaktive Forschungsbühne &
Self Guided Touren
Hauptgebäude
Interaktive Mitmachstationen zeigen, wie Forschung unsere Zukunft prägt.
Gamification, Experimente und Dialog machen Wissenschaft erlebbar. Für Familien und Jugendliche gibt es ein speziell zugeschnittenes Programm.
Zudem führen Sie ausgeschilderte Self Guided Touren entlang spannender Fragen quer durch die Forschungslandschaft der Uni Wien.
Auf Klima-Mission – Familienvorlesung
Elise-Richter-Saal, Hauptgebäude
Gemeinsam entdecken Kinder und ihre Begleitpersonen um 17 Uhr, wie unser Klima funktioniert. In kurzen Experimenten und anschaulichen Beispielen lernen die Besucher*innen, wie jeder im Alltag zum Klimaschutz beitragen kann.
Auf Spurensuche: Tatort Umwelt
Elise-Richter-Saal, Hauptgebäude
Umweltverbrechen, Klimaklagen und das Recht auf eine gesunde Umwelt: In diesem Panel um 19.30 Uhr beleuchten Stephanie Nitsch, Leiterin der Forschungsstelle für Umweltrecht an der Universität Wien, Ingeborg Zerbes, Professorin für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität Wien, und Michaela Krömer, Rechtsanwältin und Gründerin des Vereins „CLAW – Initiative für Klimarecht“, reale Fälle zwischen Strafrecht und Klimaschutz.
Fakultät für Physik
Strudlhofgasse 4
Von Quantenphänomenen bis Lasertechnologie: Die Physik macht unsichtbare Naturgesetze sichtbar und zeigt, wie Grundlagenforschung Innovation in
Energie, Kommunikation und Materialforschung ermöglicht.
MASCHEK forschen nach
Audimax der Universität Wien
Was passiert, wenn man der Wissenschaft das Wort gibt und Maschek drüberreden? Peter Hörmanseder und Robert Stachel nehmen Forschung unter die Lupe – pointiert, klug und mit dem unverwechselbaren MASCHEK-Blick auf Gesellschaft und Zeitgeschehen – von Labor, Lecture und Lehrmeinung bis zu Projektskizzen und Pseudowissenschaft. Beginn: 21 Uhr.
Fakultät für Chemie
Währinger Straße 42
Nachhaltige Chemie im Fokus: Forschende erklären biologisch abbaubare Stoffe, grüne Synthesen und neue Materialien – und wie Chemie zu Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz beiträgt.
Biologiegebäude der Uni Wien
Standort Vienna Bio Center
Moderne Biowissenschaften geben Einblick in Zellforschung, Mikrobiom und molekulare Prozesse. Erfahren Sie, wie Grundlagenforschung globale Gesundheit und Planetary Health stärkt.
Universitätssternwarte
Türkenschanzstraße 17
Beobachtungen durch Teleskope und Einblicke in aktuelle Forschung eröffnen neue Perspektiven auf Sterne, Planeten und die Entwicklung unseres Universums.
Mitmachexperimente
Plus-Energie-Hochhaus der TU Wien:
Etagen 2, 10 und 11
Wer den Weg nach oben nimmt, wird zusätzlich belohnt – von der Dachterrasse im 11. Stock eröffnet sich ein eindrucksvoller Blick über Wien. Und spannende Mitmachexperimente rund um zukunftsweisende Technologien und nachhaltige Lösungen warten.
Können kleine Organe große Wunder bewirken?
Campus Getreidemarkt
Viele Medikamente werden heute noch an Tieren getestet. Doch Tiere sind keine Menschen – weshalb Medikamente bei uns oft anders wirken. Forschende suchen daher bessere Testmethoden. Eine vielversprechende Lösung besteht darin, Teile des menschlichen Körpers im Labor nachzubilden. So lässt sich die Wirkung von Medikamenten untersuchen – ganz ohne Tierversuche.
Wie können wir in Zukunft nachhaltig mobil sein?
Campus Getreidemarkt
Erraten Sie (außer)gewöhnliche Gründe für die Autonutzung, testen Sie das „Gehzeug“ oder nehmen Sie live bei unserer Modal Split Erhebung teil. Analysieren Sie die Platzverteilung im öffentlichen Raum mit Legosteinen sowie dem StreetTUner. Machen Sie die Stadt mit uns cycleFIT. Ein interaktiver Einblick in unseren Verkehrs(forschungs)alltag und die Flächenverteilung der Stadt!
Was riecht der Borkenkäfer – und kann KI ihn überlisten?
Campus Getreidemarkt
An der SMARTbeetle-Station werden umweltfreundliche Strategien gegen den Borkenkäfer vorgestellt, dessen Ausbreitung durch Klimawandel und Trockenstress zunimmt. Man erfährt, wie künstliche Intelligenz Duftstoffe und ihre Wirkung analysiert, um nachhaltige Lockstoffe als Alternative zu Pestiziden zu entwickeln. Mitmachspiele, Geruchs- und Fühlstationen laden zum Entdecken ein.
Experimentierstationen
Foyer, BF, Campus Getreidemarkt
Die vorgestellten Forschungsbereiche zeigen, wie vielfältig Nachhaltigkeit an der TU Wien gedacht wird: von umweltfreundlicher Verkehrsplanung über innovative Bautechnologien und neue Materialien bis hin zu grünen Ansätzen in der Chemie. Themen sind unter anderem energiesparende Alternativen zu rechenintensiven Modellen, Strategien zur Speicherung von , Wege zur Emissionsvermeidung in -intensiven Branchen sowie Konzepte für Recycling und Upcycling.
Guter Schlaf und Wohlbefinden im Nachtzug – was braucht es?
Campus Getreidemarkt
Wie könnten Nachtzüge der Zukunft innen aussehen? Der Forschungsbereich Spurgebundene Verkehrssysteme und moodley laden ein, neue Schlafabteil-Konzepte zu entdecken und zu testen. Mit Virtual Reality und Holz-Mock-ups erleben Besuchende Ideen für mehr Komfort im Nachtzug und stimmen ab, welches Konzept überzeugt.
Mehr unter tuwien.at/lnf
Medizinischen Forschungsmeile
Hörsaalzentrum der MedUni Wien,
Ebene 7 und 8
Es erwarten Sie Highlights wie Live-OPs und rund 140 interaktive Stationen, Workshops und Laborführungen. Auftakt mit Kinderprogramm von Thomas Brezina (bereits um 16 Uhr).
Alles Notfall
MedUni Campus AKH
Notfallmedizin live! Wenn Notärztinnen, Sanitäterinnen und Feuerwehrleute im Einsatz sind, zählt jeder Handgriff – machen Sie mit!
Ionisierende Strahlung in der Medizin
MedUni Campus AKH
Röntgen, Computertomographie, Nuklearmedizin... Ionisierende Strahlung spielt bei vielen Diagnosen und Behandlungen eine wichtige Rolle.
Mitmachlabor Mikroskopie
MedUni Campus AKH
Im Laborbereich erwarten Sie faszinierende Einblicke durchs Mikroskop – von Zellen bis zu Mikroorganismen. Staunen, forschen, selbst entdecken!
Apothekerlabor
Österr. Apothekerkammer, Spitalgasse 31
Erfahren Sie in einem der modernsten Analytiklabors Österreichs, wie Arzneimittelqualität gewährleistet wird und analysieren Sie Rohstoffe, Teedrogen und ätherische Öle.
Hochfeld MR Zentrum
MedUni Campus AKH
Wie können wir in den Körper blicken, ohne zum Skalpell zu greifen? Die Magnetresonanztomografie (MRT) macht’s möglich – an diesem Standort mit Österreichs stärkstem MR-Scanner.
Die Anmeldung für die Führungen und Mitmachstationen sind im Bauteil 71.
St. Anna Kinderkrebsforschung
Zimmermannplatz 10
Die Zukunft der Kinderkrebsforschung: Tauchen Sie ein in die Welt der Forschung und erleben Sie, wie wir Krankheiten erforschen, sie besser verstehen und neue Therapieansätze entwickeln.
Zentrum für Krebsforschung
Borschkegasse 4A
Krebs verstehen – Krebs besiegen: Erfahren Sie Neues über Krebs, dessen Erforschung und die aktuellen Fortschritte in seiner Behandlung in Laborführungen und interaktiven Stationen. Cancer School bereits ab 16 Uhr.
Institut für Immunologie
Lazarettgasse 19
Erforschen Sie das faszinierende Immunsystem: Entdecken Sie die Vielfalt der Immunzellen und erleben Sie, wie die Untersuchung im Labor durchgeführt wird!
Universitätszahnklinik Wien
Sensengasse 2a
Zahngesundheit steht hier im Zentrum der zahlreichen Mitmachstationen und Kurzvorträge – probieren Sie z.B. Laser und Mikroskope aus oder entdecken Sie spielerisch digitale Zahnspangen.
Vision Lab – wie unser Gehirn Realität konstruiert
D514
Interaktive Demonstrationen zu folgenden Themen:
- Sinnestäuschungen erleben: Besucher*innen testen visuelle und auditive Illusionen und erfahren, wie leicht unser Gehirn Wahrnehmung konstruiert.
- Statistisches Lernen im Alltag: Wie erkennt unser Gehirn Muster – in Sprache, Musik oder visuellen Abläufen? Die Demonstration zeigt, wie Forschende unbewusste Lernprozesse im Labor untersuchen.
- Logische Fehlschlüsse verstehen: Warum treffen Menschen scheinbar irrationale Entscheidungen? Anhand klassischer Denkfehler wird gezeigt, wie das aus rationalen Prozessen entsteht.
- Virtual Reality & Beobachtungsspiele: Interaktive Demonstrationen zur Wahrnehmung und Entscheidungsfindung in virtuellen Umgebungen.
Warum sind manche Länder reich und andere arm?
Raum B505
Eine interaktive Einführung in die Entwicklungsökonomie: Was erklärt globale Ungleichheit? Wie misst man Wohlstand? Und welche Rolle spielen Institutionen? Besucher*innen können ihr eigenes
Wissen testen und mitdiskutieren.
„Green the City“ – Klimaanpassung in Wien
Department of Environmental Sciences and Policy
In einem interaktiven Workshop lernen Besucher*innen naturbasierte Lösungen kennen: Gründächer, Stadtbäume, Parks und Wasserflächen. Mit dem digitalen Tool Urban Nature Explorer können Teilnehmende selbst simulieren, wie Begrünung Hitze reduziert, Wasser speichert und Stadtteile resilienter macht.
Digitale Spuren verstehen
Department of Network and Data Science
Handydaten und Social-Media-Informationen helfen, Evakuierungen bei Naturkatastrophen zu analysieren oder politische Polarisierung sichtbar zu machen. Der Vortrag zeigt, wie digitale Daten gesellschaftliche Ungleichheiten und soziale Dynamiken erforschen helfen.
Social Mind Center – Zusammenarbeit, Rhythmus und Stimme
BOSomics Labs (C001–008)
Mehrere interaktive Stationen und
Führungen:
- Gemeinsames Problemlösen mit unterschiedlichen Hinweisen
- Experimente zu Stimme, Rhythmus und Koordination
- „Zieht gemeinsam am Seil“ – wie Lautäußerungen Teamleistung beeinflussen
- Kurzvortrag zu Arbeitsliedern und Gruppenkoordination
- Führungen durch Music Lab, Motion Lab und EEG-Lab.
Knowledge in Crisis –
„Change My Mind!“
Auditorium
An einer Mitmachstation diskutieren Besucherinnen mit Philosophinnen über aktuelle gesellschaftliche Fragen. Ziel ist es, Argumente kritisch zu prüfen und eigene Überzeugungen zu hinterfragen.
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