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WKÖ will Reformen weiter offensiv vorantreiben

Mit Fußball-Metaphern zieht WKÖ-Präsidentin Schultz Bilanz über die erste Hälfte des Reformjahres. Die zweite soll ebenso offensiv werden.
In WM-Stimmung: WKÖ-Präsidentin Martha Schultz.

Wirtschaftskammer-Präsidentin Martha Schultz hat am Donnerstag vor dem Wirtschaftsparlament ihren Fokus auf das Zurechtrücken des „ramponierten Ansehens“ der Kammer verkündet. Die Nachfolgerin von Harald Mahrer, der im Herbst vorzeitig seinen Hut nehmen musste, sprach das Thema in Fußball-Metaphern an.

Treffer herausgespielt

Nach der ersten Hälfte des Reformjahres 2026 liege die WKÖ „wieder vorne“. Mit wenigen Fouls habe man einige Treffer – im Sinne erster Reformschritte – gut herausgespielt. „Wir haben uns für das Gestalten entschieden“, sagte Schultz. „Dann wird aus Reform Aufbruch und aus Aufbruch entsteht auch wieder Vertrauen. Und wir werden auch in der zweiten Hälfte unseres Reformjahres in der Offensive bleiben.“ Ziel sei eine „moderne und leistungsfähige Interessensvertretung“, so Schultz.

Kostensenkungen und Sparmaßnahmen

Am wichtigsten für die Mitglieder sei die schrittweise Senkung der Kammerumlage 2 um jährlich 100 Mio. Euro bis 2030. Der Abbau von 200 der bisher 800 Mitarbeiter in der Wirtschaftskammer Österreich in Wien geschehe aus der Notwendigkeit zu sparen. Dass die Reformen weitergehen müssen, dabei sind sich alle Fraktionen im Wirtschaftsparlament einig. Auch die neun Landeskammern sind an Bord.

Rechnungshof hat fertig geprüft

Der Rechnungshof hat der WKÖ am Donnerstag mehrere Prüfberichte zugestellt. Die Kammer will die Berichte nun ihrerseits sorgfältig prüfen und mit Stellungnahmen veröffentlichen. Wann genau, ist noch unklar.

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