Wieder Streik bei Lufthansa: Worauf AUA-Passagiere achten sollten

Am Montag und Dienstag streiken bei der AUA-Mutter die Piloten. Flüge der AUA sind nicht betroffen.
Wieder Streik bei Lufthansa: Worauf AUA-Passagiere achten sollten

Zusammenfassung

  • Piloten der Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Cityline und Eurowings streiken von Montag bis Dienstag.
  • Austrian Airlines ist vom Streik nicht betroffen, setzt aber größere Flugzeuge auf Verbindungen nach Deutschland ein.
  • Die Vereinigung Cockpit begründet den Streik mit fehlender Gesprächsbereitschaft der Arbeitgeber in Tarifkonflikten.

Am Montag und Dienstag wird bei der AUA-Mutter Lufthansa neuerlich gestreikt. Diesmal legen Pilotinnen und Piloten die Arbeit nieder - von Montag 00.01 Uhr bis Dienstag 23.59 Uhr. Das teilte die Vereinigung Cockpit (VC) am Samstag mit. 

Flüge der Austrian Airlines (AUA) sind nicht betroffen, hieß es am Sonntag. Nach Möglichkeit würden auf Verbindungen zwischen Wien und Deutschland größere Flugzeuge einsetzen, um mehr Sitzplatzkapazitäten anzubieten. 

Konkret zum Streik aufgerufen sind wie berichtet die VC-Mitglieder bei der Deutschen Lufthansa, der Lufthansa Cargo, der Lufthansa Cityline sowie der Eurowings

Lufthansa-Passagieren - auch aus Österreich - ist empfohlen, sich bei der Airline zu informieren. Das gilt auch, wenn man mit der AUA aus Österreich kommt aber mit der Lufthansa von einem Hub wie Frankfurt oder Wien weiterfliegen wollte. 

„Die Vereinigung Cockpit sieht sich zu diesem Schritt gezwungen, nachdem die Arbeitgeberseite in mehreren Tarifkonflikten keinen erkennbaren Willen zu einer Lösung zeigt“, hatte VC-Präsident Andreas Pinheiro mitgeteilt. „Trotz eines bewussten Verzichts auf Streikmaßnahmen über die Osterfeiertage blieben ernstzunehmende Angebote aus. In dieser Zeit gab es weder eine Reaktion noch erkennbare Gesprächsbereitschaft seitens der Arbeitgeber.“ Man sei aber weiter gesprächsbereit. 

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