Wirtschaft
12.07.2018

Wegen Argentiniens Sparkurs Staudamm-Auftrag von Voith auf Eis

Argentinien hat dem Internationalen Währungsfonds (IWF) im Rahmen des Hilfsprogramms über 50 Mrd. Dollar zugesagt.

Wegen Sparauflagen des IWF hat Argentinien einem argentinischen Medienbericht zufolge die 2,2 Mrd. Dollar (1,9 Mrd. Euro) schweren Pläne für einen neuen Staudamm auf Eis gelegt. Der stellvertretende Kabinettschef Gustavo Lopetegui habe das Konsortium um den Maschinenbauer Voith darüber informiert, dass das Projekt in der Provinz Neuquen gestoppt werde, schrieb die Zeitung "La Nacion" am Donnerstag.

Der Staat werde vorerst keine neuen Infrastrukturprojekte starten. Die Regierung des deutschen Anlagenbauers Voith, der auch in Österreich vertreten ist, waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Argentinien hat dem Internationalen Währungsfonds (IWF) im Rahmen des Hilfsprogramms über 50 Mrd. Dollar zugesagt, zur Senkung des Haushaltsdefizits die öffentlichen Bauinvestitionen zu reduzieren.