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Wirtschaft
06/29/2022

Tiroler Traktorenhersteller Lindner 2021 mit elf Prozent Umsatzplus

Trotz Herausforderungen in der Produktion wie Materialmangel oder einem Brand in der Lackiererei gelang ein gutes Ergebnis.

Der Tiroler Traktorenhersteller Lindner mit Sitz in Kundl (Bezirk Kufstein) hat im abgelaufenen Gesch√§ftsjahr einen Umsatz von √ľber 99 Mio. Euro eingefahren. Im Vergleich zum Jahr zuvor habe man um elf Prozent zugelegt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Perfekte Abstimmung

Die Exportquote des Familienunternehmens lag laut eigenen Angaben bei 55 Prozent, die wichtigsten M√§rkte au√üerhalb √Ėsterreichs sind Deutschland und die Schweiz. Das Gesch√§ftsjahr endete am 31. M√§rz.

Die Verantwortlichen zeigten sich mit dem Geschäftsjahr zufrieden - trotz Herausforderungen in der Produktion wie Materialmangel oder einem Brand in der Lackiererei, wie es hieß. Lindner fertigte 2021/2022 insgesamt 1.200 Lintrac- und Unitrac-Modelle.

"Wir verzeichneten in den vergangenen Monaten weiterhin einen Trend zur Stufenlostechnologie, das gilt f√ľr die Landwirtschaft und den Kommunalbereich", erkl√§rte Marketing- und Exportleiter David Lindner. Dar√ľber hinaus w√ľrden Lindner-Kunden aus ganz Europa perfekt abgestimmte Kombinationen aus Fahrzeugen und Anbauger√§ten wie Fronladern oder Salzstreuern wollen, die man direkt ab Werk liefern k√∂nne.

Erweiterung

Um Fertigungskomponenten und Anbaugeräte noch besser lagern zu können, habe man im abgelaufenen Geschäftsjahr in die Erweiterung des Zentrallagers in Kundl investiert. Dort entstanden 2.500 Quadratmeter Flugdach.

Das Tiroler Familienunternehmen produziert Traktoren und Transporter f√ľr die alpine Berg- und Gr√ľnlandwirtschaft, die Kulturlandwirtschaft (Weinbau, Hopfen, Obst- und Gem√ľse, Forst) und die Gemeinden. Lindner besch√§ftigt derzeit 248 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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