Tesla entließ Mitarbeiter, die Gewerkschaft gründen wollten

Elon Musk soll für sich ein Glashaus in Texas planen.
Tesla-Chef Elon Musk hat in der Vergangenheit keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen Arbeitnehmervertretungen gemacht.

Der Elektroautobauer Tesla hat nach Gewerkschaftsangaben mehr als 30 Mitarbeiter in einem US-Werk entlassen, weil sie eine Arbeitnehmervertretung bilden wollten. Die gekündigten Angestellten der Autopilot-Sparte des Werkes Buffalo (Bundesstaat New York) hätten sich organisieren wollen, teilte die Gewerkschaft Workers United Upstate New York in einer Beschwerde an die US-Arbeitsrechtsbehörde NLRB mit.

Die Beschäftigten, die eine Kampagne zur Gründung einer Gewerkschaft gestartet haben, hätten zudem eine E-Mail mit dem Hinweis erhalten, dass es ihnen verboten sei, Sitzungen am Arbeitsplatz ohne die Zustimmung aller Teilnehmer aufzuzeichnen. Dies sei gesetzwidrig, erklärte die Gewerkschaft.

Tesla ist erneut mit Ermittlungen konfrontiert.

Tesla ist erneut mit Ermittlungen konfrontiert.

Tesla-Chef Elon Musk hat in der Vergangenheit keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen Gewerkschaften gemacht. 2018 hatte er auf Twitter gedroht, Tesla-Mitarbeiter würden ihre Aktienoptionen verlieren, wenn sie sich gewerkschaftlich organisierten. Im Gegensatz zu anderen großen Automobilherstellern ist es Tesla bisher gelungen, eine gewerkschaftliche Organisation in seinen US-Werken zu vermeiden.

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