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Wirtschaft
11/16/2021

Strabag rechnet für 2021 mit höherer Bauleistung

In den ersten drei Quartalen betrug der Anstieg 4 Prozent auf 11,5 Mrd. Euro - Auftragsbestand wuchs um 14 Prozent auf 21,6 Mrd. Euro.

Die Bauleistung des größten heimischen Baukonzerns Strabag soll heuer dank zahlreicher Aufträge weiter wachsen. In den ersten drei Quartalen 2021 erhöhte sie sich gegenüber der Vorjahresperiode um 4 Prozent auf 11,5 Mrd. Euro, im Gesamtjahr soll sie über dem Wert im ersten Coronajahr 2020 (15,4 Mrd. Euro) liegen, wie das Unternehmen am Dienstag bekanntgab.

"Dank eines erneuten Rekordauftragsbestands sehen wir uns auf einem guten Weg, im Gesamtjahr die Leistung des Vorjahrs zu übertreffen - der bisherige positive Trend bei der Leistung hat sich ebenso bestätigt wie unsere Annahme, dass sich die Preise im Herbst auf hohem Niveau stabilisieren werden", teilte Konzernchef Thomas Birtel mit.

Die höhere Bauleistung bisher sei vor allem durch Zuwächse in Österreich bedingt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte eine vorübergehende Einstellung der Bautätigkeit zu Beginn der Coronavirus-Krise "das Geschäft getrübt". Auch die Abarbeitung großer Infrastrukturprojekte in Großbritannien mache sich positiv bemerkbar.

Heuer brummt das Geschäft. Der Auftragsbestand lag zum Stichtag 30. September mit 21,6 Mrd. Euro um 14 Prozent über dem Vorjahreswert. In den (gemessen an der Leistung) fünf größten Märkten des Strabag - Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn - kamen zahlreiche neue Projekte in den unterschiedlichsten Sparten hinzu.

Etwas verringert hat sich heuer in den ersten neun Monaten der Personalstand. Dieser verkleinerte sich um 1 Prozent von 74.169 auf 73.578 Mitarbeiter. Der Rückgang sei fast ausschließlich auf die weitgehende Fertigstellung der Tunnelbauarbeiten des Megaprojekts Wasserkraftwerk Alto Maipo in Chile bedingt.

Im gesamten Geschäftsjahr 2021 will das Management bei der operativen Marge (gemessen am Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, EBIT) dem für 2022 festgelegten Ziel von 4 Prozent nahekommen. Die Preise für Bau- und Rohstoffe hätten sich heuer im dritten Quartal wie erwartet auf hohem Niveau stabilisiert.

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