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Wirtschaft
06/26/2019

Raiffeisenbank International hat 50 Stellen abgebaut

Die RBl bestätigt Mitarbeiterabbau in der IT-Abteilung. Weitere Personalreduktion angekündigt.

Die Raiffeisenbank International (RBI) hat gestern 50 Mitarbeiter der IT-Abteilung abgebaut. Einen entsprechenden Bericht des Industriemagazins bestätigte ein RBI-Sprecher am Mittwoch auf APA-Anfrage. Es werde noch zu einem weiteren Abbau von Mitarbeitern kommen, bedauerte der Sprecher ohne eine konkrete Zahl zu nennen. "Es gibt keine Zahl für den Gesamtabbau."

"Die betroffenen Kollegen bekommen von uns eine faire Lösung angeboten", sagte der Sprecher weiter. Die Mitarbeiter wurden mit sofortiger Wirkung freigestellt, aber nicht gekündigt. Es werde um eine einvernehmliche Lösung verhandelt. Die Trennungen seien im Zusammenhang mit einem seit Beginn des Jahres laufenden Reorganisationsprogramm TOM (Targeting Operating Model) zu sehen, das sukzessive über alle weiteren Bereiche der RBI gespannt werde, schrieb das "Industriemagazin".

"Grundlegend sich verändernde Rahmenbedingungen"

Die Großbank begründet den Stellenabbau gegenüber der APA mit "sich massiv und grundlegend verändernden Rahmenbedingungen für das Bankgeschäft". Als Beispiele nannte der Sprecher das anhaltende Niedrigzinsumfeld und die Digitalisierung. Banken müssten flexibler, innovativer und effizienter werden, um auf dem Markt erfolgreich zu bleiben. "Wir haben daher - gerade unter den guten Bedingungen unseres letztjährigen Ergebnisses - einen Prozess eingeleitet, im Zuge dessen unser Betriebsmodell und unsere internen Abläufe im Headoffice grundlegend optimiert, flexibilisiert und damit zukunftsfähig gemacht werden sollen."

Ziel sei, erfolgreich Dienstleistungen für die Kunden anzubieten. "Im Zuge dieses Prozesses wird in manchen von der Transformation erfassten Bereichen leider auch ein Abbau von Mitarbeitern notwendig sein."

Zuletzt hatte die RBI konzernweit 47.264 Mitarbeiter.

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