© Kurier / Gerhard Deutsch

Wirtschaft
06/17/2020

Preisrutsch bei Treibstoffen ließ Inflation im Mai absacken

Die Teuerungsrate lag bei 0,7 Prozent, die Wohnkosten waren der stärkste Preistreiber im Jahresvergleich.

Ein weiterer Preisrutsch bei Treibstoffen hat die Teuerung im Mai auf 0,7 Prozent gedrückt. Im April betrug die Inflationsrate noch 1,5 Prozent. Aufgrund der Coronakrise musste die Berechnung der Inflation erneut adaptiert werden. Einige Preise konnten nicht wie gewohnt erhoben werden und wurden daher ersetzt bzw. fortgeschrieben, so die Statistik Austria.

Mieten steigen

Stärkster Preistreiber im Jahresvergleich waren auch im Mai die Wohnkosten - die Preise für Wohnung, Wasser und Energie erhöhten sich im Schnitt um 2,2 Prozent. Die Mieten stiegen um 3,2 Prozent.

Der tägliche Einkauf verteuerte sich durchschnittlich um 2,1 Prozent, der wöchentliche Einkauf, der auch Sprit miteinberechnet, verbilligte sich im Jahresabstand um 3,1 Prozent.

Ziel verfehlt

Die für Eurozonen-Vergleiche ermittelte Harmonisierte Inflationsrate (HVPI) für Österreich betrug 0,6 Prozent. Damit liegt die Teuerung deutlich unter der von der Europäischen Zentralbank (EZB) definierten Zielmarke von knapp unter zwei Prozent.

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