Michael Tojner

© Kurier / Jeff Mangione

Wirtschaft
07/03/2021

Neuer Verdacht bei Ermittlungen gegen Unternehmer Michael Tojner

Laut Profil-Bericht soll Tojner Fotografen angestiftet haben, fiktive Rechnungen zu legen - er bestreitet das vehement

Das Nachrichtenmagazin „profil“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von einer neuen Wendung bei den Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gegen den Unternehmer Michael Tojner.

Tojner soll einen prominenten Wiener Fotografen 2015/2016 dazu angestiftet haben, Scheinrechnungen in einer GrĂ¶ĂŸenordnung von rund 30.000 Euro an die beiden einst gemeinnĂŒtzigen Wohnbaugesellschaften Gesfö und Riedenhof zu legen.

Offiziell bezahlten Gesfö und Riedenhof (mit denen Tojner damals formell nichts zu tun hatte) fĂŒr Aufnahmen von Liegenschaften, tatsĂ€chlich könnten aber auf Tojners Wunsch auch private Fotos und Fotos von Mitarbeitern seiner Firmengruppe bezahlt worden sein. „profil“ liegt dazu ein Bericht des Bundeskriminalamt vom November des Vorjahres vor. Die WKStA fĂŒhrt nun auch den Fotografen als Beschuldigten, sie ließ bei ihm bereits eine Hausdurchsuchung vornehmen.

   Tojners Anwalt Karl Liebenwein weist den Vorwurf ungerechtfertigter Rechnungslegungen auf „profil“-Anfrage auf das SchĂ€rfste zurĂŒck: „Alle Beauftragungen externer Dienstleister erfolgten ordnungsgemĂ€ĂŸ und wurden auch dementsprechend korrekt abgerechnet. Es gibt keinerlei private Vorteilsnahmen unseres Mandanten aus solchen Beauftragungen!“

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