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Wirtschaft

Neue Start-up-Fabrik "trive studio" startet

Mehr als 15 Investorinnen und Investoren, darunter auch Hansi Hansmann.

01/17/2022, 02:37 PM

In Wien öffnet eine neue Start-up-Fabrik ihre Tore. Mit 7 Mio. Euro von mehr als 15 Investorinnen und Investoren will trive studio in den nĂ€chsten vier Jahren bis zu acht neue Start-ups grĂŒnden. Der Fokus soll dabei auf den Bereichen "New Work", "Urbanisation" und "Mobility" liegen. Das geht aus einer Aussendung am Montag hervor. Mit dabei ist auch Investor Hansi Hansmann, der unter anderem an den österreichischen Vorzeige-Start-ups Runtastic, Shpock und mySugr beteiligt war.

Die Grundidee hinter einer Start-up-Fabrik, einem sogenannten Studio, ist es, mit einem erfahrenen Kernteam innerhalb kurzer Zeit eine Reihe von Start-ups aufzubauen. Erfolgreich mit diesem Konzept war bisher beispielsweise die 2007 gegrĂŒndete Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet aus Deutschland. FĂŒr das Konzept spreche auch die Rendite, die "Internal Rate of Return" sei bei Studio-Start-ups mehr als doppelt so hoch wie bei traditionellen Start-ups, heißt es in der Aussendung. Start-ups im Studioumfeld wĂŒrden außerdem schneller wachsen.

Weitere Beteiligte

GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer von trive studio ist Martin Sirlinger, der auch die Digitalisierungsagentur Sclable mit aufgebaut hat. Außerdem mit an Bord sind Lena Hödl, ehemals GeschĂ€ftsfĂŒhrerin bei Female Founders und Andre Schweighofer, der bisher im Bereich Software Engineering bei Runtastic und XING tĂ€tig war. Mit den rechtlichen Angelegenheiten betraut ist die Juristin Alina Regal. Weitere Kernpositionen seien noch zu besetzen, heißt es in der Aussendung.

"Im Kern unserer Studioarbeit steht das Neudenken, wie Menschen in Zukunft leben und arbeiten", sagte Sirlinger laut Aussendung. Vor der GrĂŒndung eines Start-ups gebe es drei zentrale Kriterien: Zum einen brauche es ein "klar erkennbares und relevantes Problem", das durch ein neues Plattform- oder Marktplatzangebot bedient werden kann. Bevorzugt werden außerdem Start-ups mit starkem Software-Bezug, da diese leichter skalieren. Drittens mĂŒsse die GrĂŒndung "einen positiven Impact auf Menschen und Umwelt haben".

Im Aufbau

Aktuell bereits im Aufbau ist das Start-up "Emma Wanderer", eine europaweite Plattform, die ArbeitsplÀtze und WohnrÀume in der Natur anbietet und sich an Unternehmen richtet, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern "naturnahes und flexibles Arbeiten ermöglichen wollen".

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