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Gefälschte Marken: So viel Geld verliert Modebranche in Österreich

Vor allem jungen Menschen greifen zu nachgemachter Bekleidung und Accessoires.
Beschlagnahmte gefälschte Markenartikel wie Handtaschen, Gürtel, Schuhe und Mützen.

Fälschungen verursachen in Europas Wirtschaft Milliardenschäden. Alleine in Österreich belaufen sich die Verluste in der Bekleidungsindustrie laut dem EU-Amt für geistiges Eigentum (EUIPO) auf jährlich 580 Mio. Euro, bei Handtaschen, Schmuck und Uhren auf weitere 100 Mio. Euro. In der gesamten EU entgingen den Originalherstellern durch Fälschungen in der Bekleidungsindustrie 12 Mrd. Euro, im Bereich Handtaschen, Schmuck und Uhren seien es rund 2,7 Mrd. Euro zusätzlich.

"Produktfälschungen sind weit verbreitet und werden durch die Ausweitung des elektronischen Handels und den Einfluss der sozialen Medien vorangetrieben", heißt es in der EUIPO-Aussendung vom Montag. In einer Studie hätten 13 Prozent der befragten EU-Bürgerinnen und -Bürger angegeben, wissentlich gefälschte Waren gekauft zu haben. Unter den jüngeren Verbraucherinnen und Verbraucher (15-24 Jahre) seien es sogar 26 Prozent gewesen.

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