Kein Nachwuchs mehr? Das droht unserer Wirtschaft bald
Die radikalen Veränderungen in der Arbeitswelt bringen viel Verunsicherung. Und für die junge Generation eine Riesenhürde: Vor allem Akademiker finden nur mehr schwer ihre Tür in den Arbeitsmarkt. Die klassischen Einstiegsjobs sind rar geworden.
Dahinter steckt eine Neujustierung in den Unternehmen: der Personalstand wird überdacht, vielfach abgebaut, gerade in der Industrie. Wer restrukturiert, stellt tunlichst nicht neu ein, hat nicht einmal Zeit und Muße für Ferialpraktikanten. In vielen Branchen stehen die Zeichen aktuell auf Personalreduktion – man muss und will in Zukunft mit weniger Mitarbeitern auskommen, auch, weil die Hoffnungen an einer weiteren Automatisierung und in der KI liegen.
Das schafft ein neues Zukunftsproblem: Wer als Unternehmen nicht laufend Nachwuchs ausbildet und großzieht, dem fehlen bald die qualifizierten, dem Unternehmen vertrauten Mitarbeiter. Dann tun sich Löcher im Personal auf, dann fehlen die loyalen Nachfolger, die mit Menschen von außen nur schwer zu besetzen sind.
Die Gesamtrechnung für die Zukunft wird spannend: Firmen bauen ab, nicht mehr auf, die Babyboomer treten ab und es fehlen die Jungen und ihre neuen Ideen, ihr Vortrieb. Ob das zu einem große Defizit führen wird oder es sich in der Maschinenwelt der Zukunft ausgeht, wird man erst sehen.
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