Diesen Vornamen teilen sich die meisten österreichischen CEOs
In den börsennotierten Unternehmen Österreichs sind weibliche CEOs weiterhin nicht vorhanden. Das belegte Anfang dieser Woche zuerst das Mixed Leadership Barometer des Beraters EY. Dieses untersucht 54 im Wiener Börse Index (WBI) gelistete Konzerne und kam auf folgendes Ergebnis: Der Frauenanteil in den Vorständen stagniert bei 13,8 Prozent – von den insgesamt 188 Vorstandsmitgliedern sind lediglich 26 Frauen. Eine CEO ist, wie eingangs erwähnt, nicht darunter.
Zwei Jahre lang hob zumindest Immofinanz-CEO Radka Doehring den Frauenanteil. Sie schied jedoch im Sommer 2025 aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand aus.
Wenig überraschend, dass auch eine weitere Erhebung des Vereins Merit Austria zu keinem besseren Ergebnis kommt.
In einem neuen Report, der die ATX- und WBI-Konzerne beleuchtet, steht ebenfalls keine Frau an der Unternehmensspitze. Ein ergänzendes kurioses Detail zeigt sich dennoch.
Peter, 1971, WU-Absolvent
Es scheint: Wer in Österreich Peter heißt, hat gute Chancen, Topmanager zu werden. Denn das ist laut Report der häufigste Vorname unter Österreichs Vorstandsmitgliedern. Im Schnitt sind Vorstandsvorsitzende außerdem 1971 geboren und haben zu 64 Prozent ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen.
Im Aufsichtsrat, wo der Frauenanteil bis 30. Juni 2026 verpflichtend bei 40 Prozent liegen soll, zeigt sich ein besseres, aber dennoch männlich dominiertes Bild. Dort begegnet man aktuell noch mit hoher Wahrscheinlichkeit Thomas – dieser ist zu 68 Prozent männlich, 1967 geboren und hat auch ein Wirtschaftsstudium oder ab und zu ein Jus- oder Ingenieurstudium absolviert.
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