Immobilien: Kärnten und Steiermark holen bei Preisen auf

Immobilien: Kärnten und Steiermark holen bei Preisen auf
Westen leidet unter zu wenig Baugründen, teuerste Länder kommen langsam an ihr Limit.

Ein Blick auf die Bundesländer zeigt, dass die teuersten Länder für Miete und Kauf von Wohnraum langsam an ihr Limit kommen, während die Nachzügler Kärnten und Steiermark heuer deutlich zulegen werden.

Im folgenden die Remax-Prognose für die einzelnen Bundesländer.

- Wien: Einem Nachfrage-Plus von 3,4 Prozent steht ein Plus beim Angebot von 1,2 Prozent gegenüber. Preislich wird das einen Anstieg von 3,6 Prozent bedeuten. Deutlich darüber liegt das Plus in Top-Lagen, am Stadtrand hat sich der Anstieg leicht reduziert.

- Burgenland: Einer stark steigende Nachfrage nach Immobilien (4,6 Prozent) steht ein leicht wachsendes Angebot (0,8 Prozent) und ein Preisplus von 3,8 Prozent gegenüber. Besonders gefragt sind Baugrundstücke mit einem Interessenszuwachs von 6 Prozent bei einem Preisschub von 4 Prozent.

- Kärnten: Im südlichsten Bundesland wird eine generell stark steigende Immobilien-Nachfrage (5,4 Prozent) erwartet, unattraktiv ist allerdings weiterhin das ländliche Angebot, wo gar von einem Nachfrage-Minus bei Wohnungen von 2,1 Prozent ausgegangen wird.

- Niederösterreich: 3,1 Prozent mehr Nachfrage und 0,8 Prozent mehr Objekte lassen eine Immobilien-Preis-Steigerung um 3,2 Prozent realistisch erscheinen, so die Remax-Einschätzung. Zugpferde am Markt sind die Baugrundstücke mit einer Preiserwartung von plus 5,5 Prozent, während Äcker und Wälder unter der Inflation zulegen.

- Oberösterreich: Das Industrieland Nummer 1 entwickelt sich sehr verhalten. Die Nachfrage werde um 1,5 Prozent zulegen, das Angebot um 0,4 Prozent und die Preise daraus resultierend um 2,6 Prozent.

- Salzburg: Trotz hoher Preise hält das Interesse an, das Angebot werde dabei nicht mithalten können. Die Immobilienkäufer und -Mieter erwarte daher insgesamt eine Preissteigerung von 3,5 Prozent.

- Steiermark: Mehr Nachfrage (3,7 Prozent), mehr Angebot (2,5 Prozent) und höhere Preise (4,9 Prozent) werden für heuer erwartet. Unter dem allgemeinen Interessenszuwachs blieb der Bedarf nach landwirtschaftlichen Flächen.

-Tirol: Hier scheint der Zenit vorerst überwunden zu sein. Geringere Nachfrage und auch ein leicht sinkendes Angebot würden den Preisauftrieb reduzieren, er liegt aber noch immer bei plus 2,6 Prozent, so der Immobilienmakler.

-Vorarlberg: Remax erwartet eine ähnliche Entwicklung wie in Tirol. Die Interessenten würden nicht mehr bereit sein jeden Preis zu zahlen, interessanter werde nun leistbares Wohnen.

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