Handels-Streit: Ab Montag Gespräche zwischen China und USA

Vorerst keine Entspannung im Handelsstreit
Unter der Leitung von Jeffrey Gerrish soll an der "Umsetzung des wichtigen Konsenses" zwischen den Präsidenten Trump und Xi gearbeitet werden.

Im Handelskonflikt mit den USA hat China den Besuch einer US-Delegation in Peking angekündigt. US-Regierungsvertreter würden am Montag zu zweitägigen Gesprächen in der chinesischen Hauptstadt erwartet, teilte das chinesische Handelsministerium am Freitag mit.

Die Delegation werde von dem stellvertretenden Handelsbeauftragten Jeffrey Gerrish geleitet. Bei den Gesprächen werde es um die "Umsetzung des wichtigen Konsenses" gehen, den US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping erzielt hatten.

Xi und Trump hatten sich am Rande des G-20-Gipfels in Buenos Aires auf einen Waffenstillstand in ihrem Handelskonflikt verständigt. Bei einem Abendessen einigten sie sich darauf, vorerst auf angedrohte neuen Strafzölle zu verzichten. Die USA stellten China zugleich ein Ultimatum: Wenn Peking den Forderungen nach einem Abbau von Handelsbarrieren nicht binnen 90 Tagen nachkommt, sollen die Strafzölle wie geplant steigen. Peking hatte Anfang Dezember eine rasche Umsetzung der mit Washington getroffenen Vereinbarungen zugesichert.

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