IT-Gehaltsstreit eskaliert: Gewerkschaft ruft zu Warnstreiks auf

Der neue Kollektivvertrag für 90.000 Beschäftigte in der IT-Branche hängt in der Warteschleife. Jetzt erhöht die Gewerkschaft den Druck.
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Der Streit um einen neuen Kollektivvertrag (KV) in der IT-Branche spitzt sich zu. Nachdem es auch in der sechsten Verhandlungsrunde für die rund 90.000 Angestellten der IT keine Einigung gab, ruft die Gewerkschaft GPA zu Warnstreiks am 3. und 4. März auf. Wo genau gestreikt wird, soll in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden. 

„Wir haben immer wieder versucht eine Lösung am Verhandlungstisch zu ermöglich, doch das funktioniert nur, wenn auch tatsächlich beide Seiten daran interessiert sind“,  betont Sandra Steiner, Verhandlungsleiterin der Gewerkschaft GPA, in einer Aussendung. Die Arbeitgeber müssten für einen möglichen Kompromiss deutlich nachbessern, damit eine vertretbare Lösung möglich sei. 

Arbeitgeber haben deutlich nachbessert

Die Arbeitgeber besserten ihr ursprüngliches Angebot von 1,9 Prozent zuletzt deutlich nach. Die Mindestgehälter sollen um 2,5 Prozent und die Ist-Gehälter um 2 Prozent erhöht werden. Bisher wurde eine Erhöhung von 1,9 Prozent auf die Mindest-Gehälter geboten. Die Gewerkschaft fordert ein Gehaltsplus von 3,5 Prozent. Diese Forderung wiederum ist für die Arbeitgeber "wirtschaftlich nicht vertretbar."

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