For Sale: Das muss Athen verkaufen

Die Regierung in Athen gibt noch nicht auf: Sie hat ein beispielloses Privatisierungsprogramm vorgestellt und dafür ein erstes Lob aus Brüssel erhalten.

Häfen 75 Prozent an den Hafengesellschaften in Piräus und Thessaloniki gehören dem Staat. Die sollen noch heuer versilbert werden. Hellenic Postbank 34 Prozent hält der griechische Staat noch an der Postbank. 54 Prozent notieren bereits an der Börse. Noch heuer soll der Rest privatisiert werden. OTE Telekom 20 Prozent des Telefonkonzerns sind noch in Staatsbesitz, 30 hält bereits die Deutsche Telekom. An die will man noch heuer weitere Anteile abgeben. Flughäfen 50 Prozent vom Flughafen Athen sowie der alte Flughafen Hellinikon stehen zum Verkauf. Wettkonzern OPAP Der staatliche Drittel-Anteil am großen griechischen Wettkonzern soll 2012 zum Verkauf ausgeschrieben werden. Stromkonzern 51 Prozent hält Athen am größten griechischen Stromversorger DEI. Bis zu 17 Prozent will man ab 2012 verkaufen. ATEbank Die angeschlagene Agrar-Bank musste vom Staat gerettet werden. Der Staatsanteil liegt bei 77 Prozent, ab 2013, wenn sich die Bank erholt hat, sollen voraussichtlich 25 Prozent verkauft werden.

Sonstiges Anteile an der Bahn, an Gaswerken, Waffenherstellern, Erdgasvorkommen, ein Casino, eine Lastwagen- und eine Aluminiumfabrik sowie diverse Immobilien stehen bis 2015 ebenfalls zum Verkauf.
(KURIER / sho) Erstellt am
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