2025 wurden über 10.000 gefälschte Geldscheine eingezogen
100-Euro-Scheine werden am dritthäufigsten gefälscht.
2025 wurden weniger gefälschte Banknoten als im Vorjahr eingezogen. Laut der aktuellen Statistik der Österreichischen Nationalbank (OeNB) wurden im vergangenen Jahr 10.089 Falschgeld-Scheine aus dem Umlauf sichergestellt. Das entspricht einem Minus von 1,2 Prozent gegenüber 2024.
Welcher Schein am häufigsten gefälscht wird
Der am häufigsten gefälschte Schein bleibt nach wie vor der 50-Euro-Schein mit 5.851 sichergestellten Fälschungen. 58 Prozent der Falschgeldfälle waren somit die orangenen 50-Banknoten. Darauf folgen 20-Euro-Scheine mit 18 Prozent. Am dritthäufigsten wurde die 100-Euro-Banknote eingezogen (13 Prozent).
Das größte Falschgeldaufkommen war in Wien, wo mit 5.061 die meisten Fälschungen gemeldet wurden. Platz zwei ist Niederösterreich und Platz drei ist Oberösterreich. Der entstandene Schaden, also Geld das zum Beispiel im Handel verwendet wurde, belief sich 2025 auf 610.870 Euro. Das entspricht einem Rückgang von 9 Prozent zum Vorjahr. Zusätzlich stellte die Polizei insgesamt weitere 13.614 Fälschungen sicher, bevor diese für Zahlungen verwendet werden konnten.
Versorgung mit Bargeld verbessern
Bargeld ist das beliebteste Zahlungsmittel der Österreicher. Um die Versorgung zu sichern, möchte die OeNB bis zu 120 neue Geldautomaten aufstellen. Und zwar in Gemeinden, in denen es weder Geldautomaten noch Bankfilialen gibt. 2024 gab es in Österreich 329 solcher Gemeinden.
Neues Design für die Euro-Banknoten
Auch ist der Designprozess der neuen Euro-Banknoten im Gange. 2025 startete der Design Wettbewerb und bis Ende März müssen die ausgewählten Grafikdesigner aus der EU ihre finalen Gestaltungsvorschläge vorlegen. Zwischen Juni und Dezember können dann die Bürger der EU auf der EZB-Website über das Design abstimmen. Die EZB wird dieses Feedback einfließen lassen und soll Ende 2026 die neue Euro-Banknoten-Gestaltung verkünden.
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