German share price index DAX graph is pictured at the stock exchange in Frankfurt

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Wirtschaft
09/22/2022

Satte Abschläge nach US-Zinserhöhung

Alle börsenrelevanten Nachrichten und die tagesaktuelle Entwicklung an den Aktienmärkten für auf einen Blick.

Die europäischen Aktienmärkte sind am Donnerstag mit merklichen Abgaben aus dem Handel gegangen. Gleich zum Start hatten Europas Börsen im Zuge der US-Zinserhöhung deutliche Verluste erlitten. Nach einer Erholung im Verlauf des Vormittags ging es nach dem erneut negativen US-Börsenstart wieder nach unten. Der Euro-Stoxx-50 beendete den Handel 1,85 Prozent tiefer bei 3.427,14 Punkten. Der deutsche DAX verlor 1,8 Prozent.

In Wien verlor der ATX 1,3 Prozent. Die Kursverluste gingen quer durch die Branchen. Unter allen 39 im prime market vertretenen Werten konnten nur Raiffeisen Bank International (plus 1,5 Prozent), OMV (plus 0,8 Prozent), KapschTraffic (plus 0,8 Prozent) und Flughafen Wien (plus 0,2 Prozent) zulegen. Ans untere Ende der Kursliste rutschte die Warimpex-Aktie bei sehr dünnen Handelsumsätzen mit einem Abschlag von 9,1 Prozent.

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Börse aktuell - Tagesüberblick

  • Heute, 02:54 PM

    ATX verliert 0,3 Prozent

    Die Wiener Börse hat sich am Mittwochnachmittag weiterhin mit schwacher Tendenz gezeigt. Der ATX gab am Nachmittag um 0,32 Prozent nach auf 2.805,26 Punkte. Europaweit gab es Kursverluste zu sehen, nachdem es seit Wochenstart mit den Aktienkursen im Zuge einer Erholungsbewegung deutlich nach oben gegangen war. Der heimische Leitindex war allein am Dienstag um 3,5 Prozent hochgesprungen.

  • Heute, 12:15 PM

    ATX verliert nach sattem Vortagesplus 0,7%

    Die Wiener Börse hat sich am Mittwochmittag mit schwacher Tendenz präsentiert. Der ATX gab bis zwölf Uhr um 0,73 Prozent auf 2,793,82 Punkte. Marktteilnehmer verwiesen auf europaweit zurückhaltende Anleger nach dem jüngsten Erholungsschub an den Börsen. Allein am Vortag war der heimische Leitindex um satte 3,5 Prozent nach oben gesprungen.

  • Heute, 12:14 PM

    Europas Leitbörsen zu Mittag weiter mit Abschlägen

    Die europäischen Leitbörsen haben sich am Mittwoch zu Mittag mit tieferen Notierungen gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 fiel bis kurz vor 12 Uhr um 1,13 Prozent auf 3.445,22 Punkte. Der deutsche DAX ermäßigte sich um 0,94 Prozent auf 12.550,83 Einheiten. In London notierte der FTSE-100 um 1,36 Prozent schwächer bei 6.990,32 Zählern.

  • Heute, 12:07 PM

    Euro am Vormittag etwas leichter

    Der Kurs des Euro hat sich am Mittwochvormittag gegen den US-Dollar nach den jüngsten deutlichen Zuwächsen wieder etwas schwächer gezeigt. Gegen 11.00 Uhr wurde die Gemeinschaftswährung bei 0,9946 US-Dollar gehandelt, nach 0,9976 Dollar im Frühhandel.

  • Heute, 10:05 AM

    ATX verliert magere 0,03 Prozent

    Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel am Mittwoch mit kaum veränderter Tendenz aufgenommen. Der heimische Leitindex ATX gab bis 9.15 Uhr um magere 0,03 Prozent auf 2.813,62 Punkte nach. Nach den deutlichen Vortageskursgewinnen verhielten sich die Investoren wohl abwartend. Am Dienstag war der ATX in einem starken internationalen Umfeld um satte 3,5 Prozent hochgesprungen.

  • Heute, 09:27 AM

    Europas Leitbörsen starten tiefer in den Handel

    Die europäischen Leitbörsen sind zur Wochenmitte mit tieferen Notierungen in den Handel gestartet. Der Euro-Stoxx-50 fiel in den ersten Handelsminuten um 0,55 Prozent auf 3.465,40 Punkte. Der deutsche DAX ermäßigte sich um 0,44 Prozent auf 12.614,29 Einheiten. In London startete der FTSE-100 um 0,43 Prozent leichter bei 7.056,12 Zählern.

  • Heute, 09:26 AM

    Henkel: Viele Interessenten für Russland-Geschäft

    Der deutsche Konsumgüterkonzern Henkel hat nach den Worten von Vorstandschef Carsten Knobel eine hohe Zahl an Kaufinteressenten für sein Russlandgeschäft. "Der Großteil davon kommt aus Russland, es gibt aber auch ein paar internationale Bieter für unsere Geschäfte", sagte er der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview. Der Verkaufsprozess sei allerdings kein normaler.

  • Heute, 08:43 AM

    Ölpreise am Mittwoch leicht gesunken

    Die Ölpreise haben nach den deutlichen Kursgewinnen am Vortag etwas nachgegeben. Am Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 91,72 US-Dollar (92,73 Euro). Das waren 8 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 19 Cent auf 86,33 Dollar. Zuletzt stützten Meldungen über eine bevorstehende Förderkürzung des Ölverbunds Opec+ die Ölpreise.

  • Heute, 08:42 AM

    Euro wenig bewegt nach deutlichem Kursanstieg

    Der Euro hat nach seiner Vortagesrally eine Verschnaufpause eingelegt. Am Mittwochmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 0,9974 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Dienstagabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt auf 0,9891 (Montag: 0,9764) Dollar festgesetzt. Als Antrieb für den Euro erwies sich zuletzt die gute Stimmung an den Finanzmärkten. Nach zuletzt enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus den USA war die Erwartung gestiegen, dass die US-Notenbank ihre Leitzinsen weniger als bisher erwartet anheben könnte.

  • 10/04/2022, 06:13 PM

    Europas Leitbörsen schließen merklich fester

    Hoffnungen, dass die US-Notenbank die Leitzinsen etwas weniger stark anheben könnte, sorgten dies- und jenseits des Atlantiks wieder für Kauflaune unter den Anlegern. Der Euro-Stoxx-50 schloss 4,26 Prozent höher bei 3.484,48 Punkten. In Frankfurt ging es um 3,78 Prozent auf 12.670,48 Zähler hoch. Der Londoner FTSE-100 kletterte um 2,57 Prozent auf 7.086,46 Einheiten hoch.

    Von nachlassenden Zinssorgen profitierten die zinssensiblen Technologiewerte. Die Aktien von Adyen und Infineon legten um 7,1 bzw. 7,0 Prozent zu. Gefragt waren auch Papiere aus der Luxusgüterbranche. Die Aktien der französischen Luxusgüterkonzerne LVMH und Hermes verteuerten sich um 6,4 und 6,1 Prozent.

  • 10/04/2022, 05:51 PM

    Die Wiener Börse hat am heutigen Dienstag mit deutlichen Kursgewinnen geschlossen. Der heimische Leitindex ATX zog gegenüber dem Montag-Schluss (2.718,06) um 96,28 Punkte oder 3,54 Prozent auf 2.814,34 Zähler an.

    Die jüngste Erholung setzte sich auch an den anderen europäischen Aktienbörsen mit verschärftem Tempo fort. Starke Vorgaben von der Wall Street sorgten erneut für Auftrieb. Dort hatten bereits zu Wochenbeginn Hoffnungen, dass schwache Konjunkturdaten die Dringlichkeit aggressiverer Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed verringern, für deutliche Kurszuwächse gesorgt.

  • 10/04/2022, 05:20 PM

    TV-Sender geraten wegen Netflix unter Druck

    Europäische TV-Sender wollen dem US-Riesen mit Fusion entgegenwirken. Just bei dieser Strategie muss die RTL Group jedoch einen neuen Rückschlag wegstecken. Erst scheiterte die Fusion in Frankreich von TF1 und M6 wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken, dann blies die Bertelsmann-Tochter den Verkauf des Senders M6 ab. Damit ist auch eine Annäherung von RTL und ProSiebenSat.1 vorerst vom Tisch. Allerdings wirft der bayerische Konzern seinen Vorstandsvorsitzenden Rainer Beaujean hinaus und ersetzt ihn ausgerechnet durch den früheren RTL-Chef Bert Habets.

  • 10/04/2022, 04:17 PM

    US-Börsen legen zur Eröffnung erneut deutlich zu

    Die US-Börsen sind am Dienstag merklich fester in den Handel gestartet und setzen die Erholung vom Vortag damit weiter fort. Am Montag hatten schlechter als erwartete US-Konjunkturdaten für Auftrieb gesorgt, da diese die US-Notenbank Fed von einem allzu starken Anheben der Zinssätze abhalten könnten. Der Dow Jones legte heute bis 16.05 Uhr um 2,58 Prozent auf 30.251,08 Punkte zu.

  • 10/04/2022, 02:53 PM

    ATX zieht um 3,48 Prozent an

    Die Wiener Börse hat sich heute, Dienstag, am frühen Nachmittag weiterhin mit sehr fester Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.812,53 Punkten errechnet, das ist ein sattes Plus von 3,48 Prozent. 

  • 10/04/2022, 02:45 PM

    Europas Leitbörsen im Verlauf weiter klar im Plus

    Die europäischen Börsen haben am Dienstagnachmittag deutlich höher notiert. Nach starken Zuwächsen in der Früh stagnierten die Kurse zuletzt nah am Tageshoch. Der Euro-Stoxx-50 legte bis 14.00 Uhr 3,58 Prozent zu auf 3.461,88 Punkte. Auch in Frankfurt stieg der DAX um 3,05 Prozent auf 12.581,58 Zähler. Der Londoner FTSE-100 notierte zuletzt bei 7.053,20 Einheiten mit einem Kursplus von 2,09 Prozent.

  • 10/04/2022, 01:01 PM

    Foxconn für Weihnachtsquartal "vorsichtig optimistisch"

    Der Apple-Zulieferer Foxconn ist nach Rekorderlösen im September für das vierte Quartal trotz Rezessionsängsten zuversichtlich gestimmt. Der weltweit größte Auftragshersteller von Elektronik erklärte am Dienstag mit Blick auf die Umsatzentwicklung, "vorsichtig optimistisch" zu sein, und bekräftigte seine Jahresziele. "Gleichwohl müssen die Inflationsdynamik, die Pandemie und die Lieferketten weiterhin genau beobachtet werden."

    Im September schnellte der Umsatz um 40,39 Prozent in die Höhe, im dritten Quartal kletterte er insgesamt um 24,4 Prozent. Das seien jeweils Rekordwerte, erklärte Foxconn. In den ersten neun Monaten legten die Erlöse um 13,66 Prozent zu. Das Weihnachtsquartal ist für die Branche der traditionell stärkste Zeitraum, da Mobiltelefone, Tablets und andere Elektronik verstärkt über den Ladentisch gehen. Es gibt allerdings Befürchtungen, dass die Verbraucher wegen der Kostenexplosion bei Energie und Lebensmitteln den Gürtel enger schnallen.

  • 10/04/2022, 12:12 PM

    Europas Leitbörsen zu Mittag mit satten Aufschlägen

    Die europäischen Börsen haben am Dienstag zu Mittag deutlich höher notiert. Starke Vorgaben aus den USA und Asien ermutigen Anleger zum Aktienkauf. Der Euro-Stoxx-50 legte bis etwa 12.00 Uhr 3,21 Prozent zu auf 3.449,37 Punkte. Auch in Frankfurt stieg der DAX um 2,93 Prozent auf 12.567,24 Zähler. Der Londoner FTSE-100 notierte zuletzt bei 7.028,82 Einheiten mit einem Kursplus von 1,74 Prozent.

    Kaum Einfluss hatte die Entwicklung der Erzeugerpreise in der Eurozone. Der Preisauftrieb bleibt aber sehr hoch. Im August erhöhten sich die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, auf Jahressicht um 43,3 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Analysten hatten im Mittel mit einer Rate von 43,2 Prozent gerechnet.

  • 10/04/2022, 11:52 AM

    Sixt nimmt Tausende E-Autos von Chinas BYD ins Angebot

    Sixt nimmt in großem Stil Elektroautos des chinesischen Autobauers BYD in sein Angebot. In einem ersten Schritt bestellt Deutschlands größter Autovermieter mehrere tausend rein batteriegetriebene Fahrzeuge, wie die beiden Unternehmen am Montag mitteilten. Die ersten Wagen sollen Sixt-Kunden schon in den nächsten Wochen in Europa buchen können - beginnend in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien. Den Anfang macht der E-SUV Atto 3 von BYD.

    In den nächsten sechs Jahren plant Sixt den Kauf von rund 100.000 weiteren E-Autos. Zum finanziellen Volumen ihrer langfristig angelegten Zusammenarbeit äußerten sich Sixt und BYD nicht.

  • 10/04/2022, 11:40 AM

    Aktienumsätze an Wiener Börse legten in den ersten drei Quartalen zu

    Die Umsätze der Handelsteilnehmer an der Wiener Börse stiegen vom ersten bis zum dritten Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,0 Prozent auf 58,28 Mrd. Euro. Der Umsatzanteil internationaler Börsenmitglieder liege dabei konstant bei 80 Prozent, teilte die Wiener Börse in einer Aussendung am Dienstag mit. Stärkster Handelstag im dritten Quartal war mit 649 Mio. Euro der 16. September, ein Quartalsverfallstag an internationalen Terminmärkten.

    Die höchste Handelsaktivität verzeichneten im Jahresverlauf die Erste Group Bank AG (10,21 Mrd. Euro), OMV AG (7,94 Mrd. Euro), Verbund AG (5,96 Mrd. Euro), Raiffeisen Bank International AG (5,40 Mrd. Euro) und voestalpine AG (4,18 Mrd. Euro).

    Im dritten Quartal hätten sich die Aktienumsätze bei 15,5 Mrd. Euro auf Vorkrisenniveau eingependelt. Der Umsatz pro Handelstag sei durchschnittlich bei 235 Mio. Euro gelegen.

  • 10/04/2022, 10:13 AM

    Energiekonzern RWE will Kohleausstieg auf 2030 vorziehen

    Der Energiekonzern RWE will den Kohleausstieg um acht Jahre auf das Jahr 2030 vorziehen. Das sieht eine Vereinbarung zwischen RWE, dem Bundeswirtschafts- und dem NRW-Wirtschaftsministerium vor. Zugleich sollen zwei Kraftwerksblöcke, die Ende des Jahres stillgelegt werden sollten, bis ins Frühjahr 2024 weiterlaufen. Damit soll die Versorgungssicherheit gestärkt und Erdgas im Strommarkt eingespart werden, wie das NRW-Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte.

    Trotz des damit verbundenen Mehrbedarfs an Braunkohle in den nächsten 15 Monaten könnten weitere Umsiedlungen für den Braunkohleabbau sicher ausgeschlossen werden, hieß es. Ein Erhalt der Siedlung Lützerath sei aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich und daher auch nicht Gegenstand der Vereinbarungen.

    Die Ampel-Koalition auf Bundesebene hat zum Ziel, den bisher spätestens 2038 geplanten Kohleausstieg in Deutschland "idealerweise" auf 2030 vorzuziehen, wie es im Koalitionsvertrag heißt.

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