BMW und der chinesische Internetriese Tencent bauen ein großes Datenzentrum für selbstfahrende Autos in China. Nach der Unterzeichnung des Abkommens über die künftige Kooperation sagte BMW-China-Chef Jochen Goller am Freitag in Peking, in China betreibe BMW mit mehr als 1.000 Ingenieuren an drei Standorten bereits die größten Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen außerhalb von München.

© Getty Images/iStockphoto/Bill Oxford/iStockphoto

5G-Technologie

BMW baut Datenzentrum für selbstfahrende Autos in China

BMW und der chinesische Internetriese Tencent bauen ein großes Datenzentrum für selbstfahrende Autos in China.

07/19/2019, 09:40 AM

BMW und der chinesische Internetriese Tencent bauen ein großes Datenzentrum für selbstfahrende Autos in China. Nach der Unterzeichnung des Abkommens über die künftige Kooperation sagte BMW-China-Chef Jochen Goller am Freitag in Peking, in China betreibe BMW mit mehr als 1.000 Ingenieuren an drei Standorten bereits die größten Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen außerhalb von München.

Mit Tencent, das auch die weltweit populäre Handyplattform WeChat betreibt, habe der Autobauer einen "passenden Partner". "China eignet sich besonders für die Entwicklung des autonomen Fahrens", sagte Goller. Die chinesische Regierung gebe einen klaren Kurs vor. Es sei "unglaublich", wie viel Geld investiert werde - mehr als im Silicon Valley in den USA.

"Andere Länder reden über 5G, China baut es", sagte Goller über den dafür nötigen, superschnellen neuen Mobilfunkstandard. Die durchschnittlichen Kunden von BMW in China seien mit 36 Jahren jünger und sehr technikaffin.

Der manchmal chaotische Verkehr in China ist eine besondere Herausforderung. Der globale BMW-Chef für autonomes Fahren, Alejandro Vukotich, räumte ein, dass es ihm einst als "unlösbares Problem" vorgekommen sei. Aber die vielen "Grenzsituationen" haben nach seiner Darstellung einen großen Vorteil: "Wenn wir das Problem in China lösen, haben wir es auch für andere Märkte gelöst."

Das neue Rechenzentrum nahe Peking wird eng mit der ähnlichen Dateneinrichtung in München zusammenarbeiten. Mit Hinweis auf die strengen chinesischen Cyber-Sicherheitsgesetze hob Vukotich allerdings hervor, dass keine in China gesammelten Daten transferiert werden, sondern auf beiden Seiten mit Hilfe der Erkenntnisse aus den Daten an gemeinsamen Algorithmen und der Software gearbeitet wird.

Während die Personenwagenverkäufe im weltweit größten Automarkt in China seit Jahresanfang insgesamt um rund 9 Prozent zurückgingen, konnten die Münchner mit ihren beiden Marken BMW und Mini im ersten Halbjahr um 16,8 Prozent zulegen.

ein ActiveCampaign Newsletter Widget Platzhalter.

Wir würden hier gerne ein ActiveCampaign Newsletter Widget zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte ActiveCampaign, LLC zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Liebe Community,

Mit unserer neuen Kommentarfunktion können Sie jetzt an jeder Stelle im Artikel direkt posten. Klicken Sie dazu einfach auf das Sprechblasen-Symbol rechts unten auf Ihrem Screen. Oder klicken Sie hier, um die Kommentar-Sektion zu öffnen.

BMW baut Datenzentrum für selbstfahrende Autos in China | kurier.atMotor.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat