© REUTERS/Christian Hartmann

Wirtschaft
09/22/2020

BASF streicht in Dienstleistungseinheit bis zu 2.000 Stellen

Davon werden ab 2023 jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro erwartet.

BASF-Chef Martin Brudermüller schnallt den Gürtel noch enger und streicht bei dem deutschen Chemiekonzern weitere Stellen. In der Einheit Global Business Services, die Dienstleistungen für den Konzern erbringt, soll die Zahl der Mitarbeiter weltweit bis Ende 2022 um bis zu 2.000 verringert werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Davon werden ab 2023 jährliche Kosteneinsparungen von über 200 Mio. Euro erwartet.

Anfang des Jahres beschäftigte die Einheit, zu deren Aufgaben Dienstleistungen bei finanzwirtschaftlichen und logistischen Prozessen bis hin zu den Bereichen Personal, Umwelt oder Sicherheit gehören, rund 8.400 Mitarbeiter.

BASF hatte vor gut einem Jahr angekündigt, weltweit 6.000 Stellen zu streichen und so 300 Mio. Euro einsparen zu wollen. Weltweit beschäftigte der Chemiekonzern zum Ende des ersten Halbjahres rund 117.600 Mitarbeiter.

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