Screenshot ORF TV Thek ORF TVTHEK TvThek 25.10.2013

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Ausbau
10/25/2013

ORF-TVthek startet Videowerbung Mitte November

Neben einem neuen Design startet man am 18. November auch mit der Videowerbung.

Neuerungen k√ľndigte der ORF f√ľr seine Videoplattform TVthek an: Neben einem neuen Design, das das Angebot √ľbersichtlicher gestalten soll, startet man am 18. November auch mit der Videowerbung. "Allerdings mit einigen Einschr√§nkungen", wie Thomas Prantner, Hauptabteilungsleiter Online und neue Medien sowie stellvertretender Technischer Direktor des ORF, am Freitag bei einer Pr√§sentation sagte.

Keine Unterbrecherwerbung

"Wir werden sie so platzieren, dass sie die User am wenigsten st√∂rt." Konkret werde es keine Unterbrecherwerbung geben, auch politische Informationssendungen, das Archiv sowie das gesamte Kinderprogramm bleiben werbefrei. F√ľr den Rest gilt: Die Spots sollen im Zehn-Minuten-Rhythmus laufen. Das bedeutet, dass nach einem ersten Pre-Roll-Spot beim n√§chsten Sendungsaufruf eine Videowerbung abgespielt wird, sollte die Nutzungsdauer bereits zehn Minuten √ľberschritten haben. Ein eingeblendeter Countdown informiert √ľber die L√§nge der Spots.

"Einige Hunderttausend Euro"

Auf der Einnahmenseite rechnet man laut Prantner mit einigen Hunderttausend Euro, die man zum Teil wieder in die Finanzierung des technischen Ausbaus investieren werde. "Rund Zweidrittel des Inventars werden wir jedenfalls nicht vermarkten." Neben der Videowerbung wird es auch Bannerwerbung geben, die bei allen Formaten möglich sein wird.

Davon abgesehen will man das Angebot grunds√§tzlich erweitern. Der ORF kann k√ľnftig auch √∂ffentlich-rechtliche Kaufproduktionen auf die TVthek stellen, beispielsweise "Universum"-Episoden von der BBC. Zus√§tzlich sollen die Livestreams weiter ausgebaut und das Videoarchiv aufgestockt werden. Letzteres sieht Prantner auch klar als Bildungsauftrag nach dem Motto "TVthek goes to School". "Wir orientieren uns hier nat√ľrlich an der Kultur- und Zeitgeschichte", aber auch ausgew√§hlte Beitr√§ge zu wichtigen Ereignissen wie etwa Nationalratswahlen sollen - nach einer gewissen Zeit - verf√ľgbar sein. F√ľr die j√ľngste Wahlberichterstattung k√∂nnte dies im Februar 2014 soweit sein.

Neue App f√ľr Smart-TV-Ger√§te

Pr√§sentiert wurde am Freitag auch eine neue TVthek-App f√ľr Smart-TV-Ger√§te des Herstellers LG. Diese zeichne sich vor allem durch die einfache Steuerung per "Magic Remote" aus. Die Fernbedienung bietet eine Mischung aus Gesten- und Sprachsteuerung. Beim ORF sei man jedenfalls bem√ľht, L√∂sungen mit allen Anbietern zu finden, "um ORF-Content auf allen Plattformen anbieten zu k√∂nnen", so Prantner.

Die ORF-TVthek wurde im November 2009 gestartet und war anfangs online f√ľr PCs und Laptops verf√ľgbar. Seitdem hat der ORF das Angebot nicht nur inhaltlich sukzessive ausgebaut, sondern ist auch auf weitere technische Entwicklungen aufgesprungen, von mobilen Endger√§ten bis zu Smart TV. Rund 15 Mio. Videoabrufe werden pro Monat verzeichnet, der Gro√üteil der Nutzung passiert noch mittels PC oder Laptop (rund 78 Prozent).

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