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364.000 ohne Job: Arbeitslosigkeit im Juli leicht gestiegen

Die Arbeitslosigkeit steigt seit 40 Monaten, AMS-Chef Kopf sieht aber erste Anzeichen für eine mögliche Trendwende am Arbeitsmarkt.
Großes AMS-Logo auf einer Glasfassade mit blauer und roter Schrift, darüber schwarze Lamellen.

Zusammenfassung

  • Ende Juli waren 364.200 Personen arbeitslos oder in AMS-Schulung gemeldet, die Arbeitslosenquote stieg im Jahresvergleich auf 6,9 Prozent.
  • Die Arbeitslosigkeit steigt seit 40 Monaten infolge der schwachen Konjunktur, AMS-Chef Kopf verweist aber auf erste Anzeichen einer möglichen Trendwende.
  • Während die Zahl der arbeitslosen Männer sank und jene der Frauen stieg, ging auch die Zahl der offenen Stellen um 3 Prozent auf knapp 80.000 zurück.

Die schwache Konjunkturentwicklung lässt die Zahl der Arbeitslosen und AMS-Schulungsteilnehmer seit dem Frühjahr 2023 steigen. 

Ende Juli waren 364.200 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat von 1,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent, wie das Arbeitsmarktservice (AMS) am Montag mitteilte.

Kopf: Positive Signale für eine Trendwende

„Nach nunmehr 40 Monaten steigender Arbeitslosigkeit wiederholt sich meine Analyse leider zwangsläufig“, so AMS-Vorstand Johannes Kopf. Es gebe „zu wenig internationale Nachfrage, zu hohe Energie-und Lohnstückkosten, zu wenig Konsum, zu wenig Investitionen. Kurz: zu wenig Wirtschaftswachstum.“ Laut dem AMS-Chef gibt es aber erste positive Signale für eine Trendwende: „Arbeitsmärkte drehen irgendwann und erste Anzeichen sind erkennbar.“

Wie in den Vormonaten sank die Zahl der arbeitslosen Männer und männlichen AMS-Schulungsteilnehmer (-1,7 Prozent), während bei Frauen ein Plus von 4,8 Prozent verzeichnet wurde.

Die Konjunkturschwäche in Österreich ist weiter auch bei den Stellenanzeigen spürbar. Die Zahl der beim Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldeten sofort verfügbaren offenen Stellen sank Ende Juli gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf knapp 80.000.

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