Horror-Szene am Damm: Sportboot hängt über 40-Meter-Abgrund
Wegen eines Motorschadens trieben vier Männer mit ihrem Boot am Rande eines 40 Meter tiefen Abgrunds.
Ein Video sorgt derzeit im Netz für großes Aufsehen: Ein Sportboot mit vier Männern an Bord hängt gefährlich nahe am Überlauf eines Staudamms – unmittelbar über einem rund 40 Meter tiefen Abgrund. Über Stunden kämpfen die Männer gegen die Strömung.
Was ist passiert?
Am 29. Dezember 2025 geriet ein Sportboot auf dem Grootdraai-Staudamm in der südafrikanischen Provinz Mpumalanga in eine lebensbedrohliche Lage. Nach übereinstimmenden Berichten wurde das Boot vermutlich durch einen Motorschaden manövrierunfähig und anschließend von der Strömung in Richtung des Hochwasserüberlaufs des Damms gezogen.
Dort blieb es am Rand oberhalb eines mehr als 40 Meter tiefen Absturzes hängen. Das Wasser strömte mit enormer Kraft unter dem Boot hindurch, während sich die Männer an Bord festklammerten. Die Aufnahmen zeigen eindrücklich, wie knapp das Boot daran vorbeischrammte, über die Kante gezogen zu werden.
Alarmierung der Rettungskräfte
Polizeitaucher entdeckten die Männer in ihrer Notlage und alarmierten die National Sea Rescue Institute (NSRI). Polizei, Feuerwehr, medizinisches Personal sowie spezialisierte Such- und Rettungseinheiten waren im Einsatz. Ein unmittelbarer Zugriff auf die Männer war jedoch unmöglich: Die Strömung am Überlauf des Damms war zu stark, das Gelände extrem gefährlich.
Kritische Minuten
Um die Situation zu stabilisieren, wurden drei Schleusentore des Staudamms geöffnet, wodurch sich der Wasserdruck am Überlauf verringerte. Diese Maßnahme trug entscheidend dazu bei, dass das Boot nicht sofort abstürzte. Auf Anweisung der Einsatzkräfte wickelten sich die Männer die Leinen um die Arme. Während das Rettungsboot mit Rückwärtsantrieb arbeitete, wurden sie gemeinsam Stück für Stück aus der Gefahrenzone am Überlauf herausgezogen. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden.
Rettung in letzter Minute
Nach bangen Minuten gelang es, alle vier Männer an Bord des Rettungsbootes zu bringen. Am Ufer wurden sie medizinisch untersucht – erstaunlicherweise blieben alle unverletzt.
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