Starker Sound
Bei typischen sBluetooth-Boxen, Soundbars und Multiroom-Lautsprechern handelt es sich um sogenannte „Aktivboxen“. Diese haben neben dem eigentlichen Lautsprecher einen Verstärker eingebaut, der das ankommende Audiosignal verstärkt und über den Lautsprecher wiedergibt. Hochwertige Hi-Fi-Boxen arbeiten hingegen „passiv“. Sie sind auf einen externen Verstärker angewiesen, mit dem sie verkabelt werden. Im Gegensatz zu Aktivboxen müssen Passivboxen daher nicht mit der Steckdose verbunden werden. Die „Watt pro Kanal“-Angabe sagt aus, wie viel Leistung der Verstärker liefert: je mehr Watt, desto größer und kräftiger können die angeschlossenen Boxen sein und desto lauter kann der Ton wiedergegeben werden. Der Vorteil ist, dass man – je nach Budget – beliebige Verstärker und Passivboxen kombinieren oder diese bei Bedarf austauschen kann.
Stereo-Verstärker
Zum reinen Musikhören wird meist, zusammen mit zwei Lautsprechern, ein 2-Kanal/Stereo-Verstärker verwendet. Klassische Verstärker benötigen ein Abspielgerät wie einen CD-Player, der sie mit einem Soundsignal versorgt. Heutzutage beliebt sind jedoch Verstärker mit eingebauter Streamingfunktion, oft „Streaming-Verstärker“ genannt, die beispielsweise direkt auf Spotify, Amazon Music oder Internetradiosender zugreifen können.
Raumklang
Heimkinofans greifen hingegen eher zu einem AV-Receiver, den sie an den Fernseher anschließen. „Receiver“ deshalb, da neben dem Verstärker auch ein Radioempfänger eingebaut ist. Ein AV-Receiver hat mehr als zwei Kanäle (z. B. 5.1 oder 7.1, wobei das „.1“ für den Subwooferkanal steht) und kann neben Musik im Stereoformat auch Raumklang/Surround-Sound wiedergeben – die entsprechende Anzahl an Lautsprechern vorausgesetzt. Übliche Surround-Tonformate sind „Dolby Digital 5.1“ oder „Dolby -Atmos“.
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