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Sicheres Zuhause – sorgloser Urlaub

Wer glaubt, Diebesbanden würden nur in den Wintermonaten ihr Unwesen treiben, der irrt. Der TECHNO Kurier hilft bei der Absicherung des Eigenheims.
Fahrt in den Urlaub

Auch wenn sich ein guter Teil der Einbruchsdiebstähle in den Herbst- und Wintermonaten ereignet, sollten die eigenen vier Wände auch außerhalb dieser Hochsaison vor ungebetenen Gästen bestmöglich geschützt werden. Denn die Urlaubszeit im Sommer wird häufig von Langfingern genutzt, um sich an fremdem Eigentum zu bereichern.

Anwesenheit suggerieren

Ein äußerst effektiver Schutz vor ungebetenen Gästen ist die Anwesenheit von Personen – auch wenn sie nur vorgegaukelt wird. Hier können Sie sich mit Zeitschaltuhren behelfen, an die Lampen, Fernseher, Aquarien oder sonstige Lichtquellen gekoppelt werden. Auch sogenannte Anwesenheitssimulatoren sind bestens geeignet, um reges Treiben im Gebäude vorzutäuschen. Ebenfalls eine Überlegung wert sind an eine Außenbeleuchtung gekoppelte Bewegungsmelder im Garten. Haben Sie smarte Lampen im Haus, können Sie diese so programmieren, dass sie in den Abendstunden leuchten. Beachten Sie zudem, dass jemand in Ihrer Abwesenheit den Briefkasten leert, die Blumen gießt oder die Rollläden ab und zu öffnet und schließt.

Smarte Überwachung

Kameras mit Bewegungserkennung eignen sich am besten, um unterwegs einen Blick auf Haus und Garten zu haben. Notifications kommen nur dann aufs Smartphone, wenn sich etwas vor dem Haus bewegt. Heutige Systeme sind schon derart ausgereift, dass sie Haustiere und Fahrzeuge oder Bäume und Sträucher komplett ignorieren und nur dann anschlagen, wenn sich beispielsweise Personen dem Haus nähern. Beliebte Systeme sind etwa von Ring, Eufy oder Arlo, die Kameras sind häufig schon für wenig Geld zu bekommen und brauchen zumeist keine separate Verkabelung. In der Regel reicht eine WLAN-Verbindung. Achten Sie außerdem darauf, wie lange Aufnahmen gespeichert werden, ob sie nur lokal auf der Kamera landen oder auch in eine Cloud hochgeladen werden.

eufyCam Solo S220

Einbruch erschweren

Wer sein Haus mit einer massiven Eingangstüre absichert, Sicherheitszylinder und Zusatzschlösser verbaut hat, mechanische Fenstersicherungen (zumindest im Erdgeschoß) anbringt und über Rollläden verfügt, hat schon viel für den Einbruchschutz getan. Denn viele Diebe brechen ihr Vorhaben ab, wenn sie nicht schnell genug ins Gebäude kommen. Wer in einem Mehrparteienhaus lebt, hat es zumeist noch einfacher. Denn wohnt man nicht gerade im Parterre, ist die Wohnungstür oft das einzige Einfallstor für Gauner. Daher sollte der Fokus darauf gelegt werden, dass der Eingangsbereich gut abgesichert ist. Bringen Sie am besten einen Sicherheitsbeschlag sowie ein Zusatzschloss an. Die Chancen, dass sich Einbrecher ein „leichteres Ziel“ suchen als ihre Wohnungstüre, stehen dann gut.

Alarmanlage anbringen

In den letzten Jahren wurden sowohl die Bedienung als auch die Anbringung von Alarmanlagen zunehmend einfacher. Hier gibt es eine große Spannbreite an Schutzmechanismen, die bei herkömmlichen Tür- und Fensterkontakten beginnen, über Glasbruch- und Bewegungssensoren bis hin zur Integration von Kameras führen. Vor allem die Steuerung ist im Smartphone- und Smart-Home-Zeitalter von praktisch jedem Ort aus möglich. Preislich gibt es allerdings große Unterschiede. Während No-Name-Produkte für wenige Hundert Euro eine solide Grundsicherung versprechen, kann eine zertifizierte Alarmanlage eines führenden Herstellers schnell in die Tausende gehen. Sollten Sie die Anschaffung einer Alarmanlage überlegen, empfehlen wir jedenfalls den Gang zum Fachhändler.

Wie sieht es mit Firmengebäuden aus?

Was für Privathäuser gilt, muss nicht zwingend im Gewerbebereich gelten. Firmengebäude stehen oft nachts und am Wochenende leer. Daher ist beim Schutz vor Einbrüchen meist eine andere Herangehensweise erforderlich. Befindet sich das Bauwerk in einem Industriegebiet oder etwas abgelegen, empfiehlt sich eine professionelle Alarmanlage, die zudem mit der Polizei oder einer Leitstelle verbunden ist. Die Absicherung des Außenbereiches, etwa mit Schranken oder Zäunen, ist ebenfalls anzudenken, zudem sollten flächendeckend Bewegungsmelder angebracht werden. Kameras, Warnschilder oder markante Zutrittskontrollterminals im Außenbereich schrecken viele potenzielle Täter ab. Im Inneren des Gebäudes kann ein Tresor praktische Dienste leisten, um Wertgegenstände sicher zu verschließen. Abgesehen vom Schutz vor Einbrüchen muss im gewerblichen Bereich die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs im Vordergrund stehen. Daher sollten wichtige Daten nicht nur auf lokalen Rechnern, sondern zusätzlich auch auf Servern oder in einer Cloud gespeichert werden. Außerdem sollten digital erfasste Kundendaten ebenfalls gegen Diebstahl gesichert und mit starken Passwörtern gegen unerwünschte Zugriffe geschützt werden. Zu guter Letzt ist es empfehlenswert, die Versicherungen zu prüfen. Denn in vielen Polizzen gibt es Haftungsausschlüsse, sollten bestimmte Widerstandsklassen von Tresoren nicht gegeben oder keine zertifizierten Alarmanlagenelemente angebracht worden sein.

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