Koch mal draußen
HDer Trend zur Outdoorküche hält hierzulande an. Wir haben uns über die Motive Gedanken gemacht und sind auf die Emotion gestoßen. „Hä?“, denkt jetzt der oder die eine oder andere von Ihnen, aber bleiben Sie bitte dran. Was lieben wir am Urlaub? Das Verweilen im Freien, prächtiges Wetter, die Zeit mit Menschen, die wir mögen, den mediterranen Lifestyle ... und selbstverständlich das gute Essen. Ein Garant für beste Stimmung, sobald die Jahreszeit es zulässt, ist das Grillen im Freien. Nun gesellt sich immer öfter das Kochen hinzu, weil es mit dem Gefühl, eine lästige Pflicht abzuschütteln, einhergeht, sobald wir den Wind und die Sonne auf der Haut spüren, dem Plaudern der Familie oder der Gäste zuhören und den Ausblick in den Garten oder von der Terrasse aus auf die Dächer der Stadt genießen. Spüren Sie die Emotion? Ist sie schon zum Greifen nah? Dann sind Sie bereit für die pure Ästhetik und funktionale Variabilität der aktuellen Outdoorküchen.
Sie geben den Ton an
Es ist ein schönes Gefühl vom Zubereiten der Vorspeise über den Hauptgang bis zum Dessert nicht immer wieder in die Küche huschen zu müssen und beim Einräumen des Geschirrspülers nicht alleine in der Küche zu versauern. Marken wie Flammkraft und Miele haben sich daher eine Menge Gedanken gemacht, wie modulare und technische Vielseitigkeit aussehen kann. Die Auswahl ist letztendlich ein-facher, als Sie vielleicht glauben, hängt sie doch hauptsächlich von drei Faktoren ab: dem Platzangebot, Ihren Bedürfnissen und Ihrem Geschmack. Sascha Fanaipour, Geschäftsführer von Grill Heaven, zur Wahl der richtigen Outdoorküche: „In der persönlichen Beratung gehen wir Ihrem Koch- und Genussverhalten auf den Grund. Es ist wichtig, ob Sie hauptsächlich grillen oder vielleicht auch gerne smoken. Ob Sie viel Gemüse essen oder sich von veganen Speisen bis zum Steak beweisen möchten. Wie häufig Sie Hühnchen am Spieß zubereiten oder ob Sie eher der ‚Ich werfe alles in den Wok‘-Typ sind. Eine Rolle spielt auch, ob Sie gerne die passenden Getränke und erlesene Weinbegleitung oder erfrischende Zwischengänge aus dem Kühlschrank servieren möchten – ohne lange Pausen. Erst danach geht es an Detailfragen nach Material oder Farbe.“
Wetterbeständige Alleskönner
Individualität ist also Trumpf. Die meisten Hersteller verwenden gängige Abmessungen bei Geräten oder genormte Fettauffangpfannen etc. für maximale Kompatibilität und Materialien mit geringem Reinigungs- und Wartungsaufwand. Wenn Planungsdetails wie ein draußen vorhandener Wasser- und Gasanschluss oder die Frage, ob das Arbeiten mit Propangasflasche in Ordnung geht, geklärt sind, steht dem Aufbau nichts mehr im Weg. In der Benutzung ist nicht viel zu beachten, außer dass die Fronten idealerweise mit Mikrofaser statt mit kratzigen Putzutensilien gereinigt werden sollten. Die Koch- und Grillaccessoires sind generell für den Geschirrspüler geeignet. Die Outdoorküche „Dreams“ von Miele ermöglicht mit dem selbstreinigenden „Fire Pro IQ“ sogar Grillen, Kochen und Warmhalten auf Autopilot. Extrawünsche erfüllt Flammkraft mit Plancha, Wok, Hühnchenspieß und Sideburner. Schlagworte, die zum Modell „Heat“ von Outdoorchef passen, lauten Infrarotbrenner, -Seitenkocher und Heckbrenner.
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