Das Quasi-Flagship
Gerade noch rechtzeitig vor Redaktionsschluss erreichte das neue „Xiaomi 17T Pro“ unser Testlabor. Geräte der „T“-Serie wurden von Xiaomi in den letzten Jahren traditionell Ende September vorgestellt, umso gespannter waren wir auf den hochwertig verarbeiteten 6,83-Zoller noch vor der Sommerpause. Wie auch beim „17er“ wurde die Zahl 16 übersprungen und auf das „15T Pro“ folgt das „17T Pro“.
Akku-Gigant
Im „Xiaomi 17T Pro“ steckt ein 7.000 mAh‑Akku, mit dem man in der Praxis nicht nur problemlos durch einen, sondern meist sogar durch zwei Tage kommt. Per Kabel lädt das Smartphone mit bis zu 100 Watt Schnellladeleistung, sofern ein kompatibles Netzteil verwendet wird. Aber auch kabellos schafft das „17T Pro“ bis zu 50 Watt. Im Inneren des Gehäuses stecken nicht nur eine riesige Batterie, sondern auch ein Prozessor, der das Telefon – marginal, aber doch – unterhalb der ganz großen Flagships positioniert. Der „MediaTek Dimensity 9500“ liefert genügend Performance für ein tadelloses Smartphone-Erlebnis, ist leistungstechnisch dennoch unterhalb eines aktuellen „Qualcomm“-Chips einzuordnen. In Sachen Kamera bleiben hingegen keine Wünsche offen. Die verbaute Triple-Kamera knipst beeindruckende Fotos und spielt vor allem im Tele-Bereich ihre ganze Stärke aus. Die entsprechende Linse erzeugt Fotos mit 50 Megapixeln, der optische Zoom lässt eine fünffache Vergrößerung zu, während der „AI Ultra Zoom“ bis zu 120-fach heranzoomen kann. Auch bei Schwachlicht ist der Kamera nicht beizukommen, einzig die Weitwinkellinse ist nicht ganz auf dem Level ihrer beiden Geschwister. Als makellos kann zweifelsohne die Verarbeitung bezeichnet werden. Einerseits ist das Kamera-Set-up sehr elegant in der Rückseite eingelassen, andererseits lassen sich auch die Tasten perfekt bedienen. Hier gibt es definitiv nichts zu meckern.
Der TECHNO Kurier meint:
Elegantes Kamera-Smartphone mit spannender Technik zu einem erfrischend moderaten Preis.
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