Style
18.07.2018

Vier Methoden, um den Damenbart loszuwerden

Viele Frauen stören sich an ihren dunklen Härchen oberhalb der Lippe. Was gegen sie getan werden kann.

Während es auf dem Kopf für die meisten gerne ein bisschen mehr sein dürfen, empfinden viele Haare ein paar Zentimeter weiter unten als unästhetisch. Ob jemand einen Damenbart bekommt, hängt meist von den Genen ab. Etwa 30 bis 40 Prozent der weiblichen Bevölkerung Österreichs ist davon betroffen. Die Ursachen können jedoch auch hormoneller Art sein. Produziert der Körper weniger Östrogen, wie beispielsweise in der Menopause, kann dies zu einem vermehrten Haarwachstum führen. Die Einnahme gewisser Medikamente, wie etwa Kortison, kann ebenfalls eine Rolle spielen.

Damenbart entfernen - oder bleichen

Wer seine Härchen kaschieren bzw. entfernen möchte, hat mehrere Möglichkeiten:

- Bleichen: Wer seinen Flaum oberhalb der Lippe nicht sofort entfernen möchte, kann diesen mittels Bleichcreme (im Drogeriemarkt erhältlich) aufhellen. Gesichtsbehaarung ist nicht ungewöhnlich, jedoch ist sie an den meisten Stellen, wie den Wangen und beim Übergang zum Ohr, so hell, dass sie kaum sichtbar ist. Die Anwendung der Bleichcreme ist unkompliziert und kostengünstig.

- Wachsen: Zu den beliebtesten Methoden der Entfernung des Damenbarts gehört das Wachs. Zwar ist das Herausreißen der Haare mittels Wachsstreifen schmerzhaft, das Ergebnis hält jedoch bis zu vier Wochen. Am besten einen Termin im Kosmetikstudio ausmachen, wenn danach keine wichtigen Termine anstehen, da es zu Rötungen kommen kann.

- Laser: Viele Frauen lassen sich Achseln, Beine und Bikinizone mittels IPL-Laser ("Intense Pulse Light") enthaaren. Das Gerät kann auch im Gesicht angewendet werden - vorausgesetzt die Haare sind dunkel und die Haut ist hell. Der Laser sendet Lichtwellen aus, die vom Haar absorbiert werden und die Haarwurzeln zerstören. Je nach Haut- und Haartyp sind mehrere Sitzungen beim Profi notwendig, bis die Wurzeln komplett zerstört sind. Wer mehrere Körperzonen enthaaren will, kann sich für kostensparendere Geräte für den Heimgebrauch entscheiden.

- Nadelepilation: Bei dieser Methode handelt es sich ebenso wie beim Laser um eine dauerhafte Lösung. Bei der Nadelepilation wird für einen Sekundenbruchteil ein starker Stromimpuls über eine hauchdünne Nadel in den Haarkanal geleitet. Dadurch wird die Wurzel verödet und somit komplett zerstört. Der größte Vorteil: Sogar roten und blonden Haaren, die mittels Laser nicht behandelt werden können, wird hiermit der Garaus gemacht.