Style
28.03.2018

Einmal oder zweimal shampoonieren? Was eine Expertin rät

Friseurin Katharina Strassl verrät, welche Methode sie anwendet - und wann Ausnahmen gelten.

Vor allem jene Frauen, die unter schnell nachfettendem Ansatz leiden, shampoonieren häufig doppelt, um die Abstände zwischen den Haarwäschen zu verlängern. Ein Trugschluss, wie Katharina Strassl weiß: "Je öfter man wäscht, umso stärker produziert die Kopfhaut Talg nach", sagt die Friseurin im Gespräch mit dem KURIER. "Auch jene mit fettiger Kopfhaut sollten nur einmal shampoonieren. Das Wichtigste ist die Auswahl eines wirksamen Shampoos."

Produkte einwirken lassen

"Heute liegen kaum mehr so starke Verschmutzungen vor, dass mehrmaliges Waschen notwendig ist. Einmal gründlich ist absolut genug", so die Expertin. Es gebe jedoch Ausnahmen: Bei Kopfhautproblemen könne es sein, dass der Hersteller zweimaliges Waschen empfiehlt, um das Produkt beim zweiten Durchgang ein wenig einwirken zu lassen. Generell empfiehlt die Expertin, bei schuppiger und fettiger Kopfhaut oder Haarausfall spezielle Produkte nicht sofort auszuwaschen, sondern den Wirkstoffen kurz die Möglichkeit zu geben, sich voll zu entfalten.

Katharina Strassls Extra-Tipp für langhaarige Frauen, die trotz feuchtigkeitsspendenden Shampoos und Conditionern unter trockenen Spitzen leiden: "Vor dem Waschen das Haar vom Ansatz bis zu den Spitzen mehrmals durchbürsten. So wird der Talg vom Ansatz bis in die Spitzen verteilt. Das ist die beste Pflege, die es gibt. Das wusste bereits Sisi mit ihren 100 Bürstenstrichen."