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07/08/2021

Adelsexpertin: Was Williams und Harrys Aussöhnung im Wege steht

Die angespannte Stimmung zwischen den Prinzen-Brüdern soll sich zwar langsam bessern, eine Aussöhnung gestalte sich aus einem bestimmten Grund aber schwierig.

Könnte sich das angespannte Verhältnis zwischen dem britischen Prinz Harry und seinem Bruder William tatsächlich langsam entspannen? Einige Royals-Beobachter meinen: ja. Nach dem jüngsten gemeinsamen Auftritt der Brüder, bei dem sie vergangene Woche in London ein lange geplantes Denkmal zu Ehren ihrer Mutter enthüllt hatten, stehen die Zeichen eindeutig auf Versöhnung, meint unter anderem die Adelsexpertin Katie Nicholl. "Ich denke, es ist eine Tatsache, dass Diana am Boden zerstört wäre, dass sich die Brüder zerstritten haben. Sie hätte es gehasst. Sie sagte zu den Jungs: 'Was immer ihr tut, haltet zusammen'“, zitierte die Zeitung The Mirror Nicholl.

Scheitert Aussöhnung an der Kommunikation?

Lady Di kam 1997 bei einem Autounfall ums Leben, als sie in Paris vor Paparazzi auf der Flucht war. Sie war damals 36 - so alt wie Harry heute. Ein Jahr zuvor hatten sich sie und Thronfolger Prinz Charles scheiden lassen. Nicholl hatte in der Facebook-Show "True Royalty TVs The Royal Beat" gemeinsam mit weiteren Adelskennern über Williams und Harrys Aufeinandertreffen bei dem Festakt zu Ehren Dianas diskutiert.

Die Statue habe zu einer Annäherung beigetragen, meint auch Autor Robert Lacey, aber: "Es wird mehr als nur das brauchen, um den Riss zu kitten, aber dies war ein guter Ausgangspunkt. Sie waren beide da, um ihrer Mutter Tribut zu zollen und darüber nachzudenken, wofür sie stand, so Lacey.

Adelsexpertin Ingrid Seward stimmt dem nur bedingt zu: Auf keinen Fall würden sie zulassen, dass jemand ihrer Mutter und der Statue die Show stiehlt. Also waren sie sehr, sehr darauf bedacht, die Kontrolle darüber zu behalten (...). Ich glaube nicht, dass es der richtige Moment ist, um eine Annäherung zu versuchen. Ich denke, es ist sehr schwierig, wenn man längere Zeit nicht mit einem Mitglied seiner Familie gesprochen hat (...). Vieles ist unausgesprochen, besonders bei den Royals. Sie sind nicht gerade die Besten, wenn es um Gespräche geht."

Prinz Harry und seine Frau, die frühere US-Schauspielerin Meghan Markle, hatten sich Anfang vergangenen Jahres überraschend aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurückgezogen, um ein unabhängiges Leben zu führen. Sie leben mit ihren beiden Kindern Archie Harrison und Lilibet Diana in Kalifornien. Im März hatte das Paar in einem Interview mit Talkshow-Ikone Oprah Winfrey unter anderem Rassismusvorwürfe gegen das britische Königshaus erhoben.

William hatte daraufhin am Rande einer offiziellen Veranstaltung gesagt, die britische Königsfamilie sei "keineswegs rassistisch". Bereits 2019 hatte Harry in einem Interview geschildert, dass er und William sich auseinanderentwickelt hätten. Seit dem Winfrey-Interview haben sich William und Harry einzig bei der Beerdigung ihres Großvaters Prinz Philip wiedergesehen, der Anfang April mit 99 Jahren gestorben war. Dabei war nur ein kurzer, offenbar freundlicher Wortwechsel zwischen den beiden Brüdern nach der Messe zu sehen. Beim Empfang anlässlich der Beerdigung auf Schloss Windsor habe William aber nicht das Wort an Harry gerichtet, schreibt der Royals-Experte Robert Lacey in seinem Buch "Battle of Brothers" (Kampf der Brüder), das demnächst erscheinen soll. William habe befürchtet, dass Äußerungen von ihm sofort von Herzogin Meghan über Winfrey oder Meghans und Harrys Social-Media-Kanäle veröffentlicht werden würden.

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